Deutsche Minderheit

Neuer Leiter, klare Haltung: So will Stephan Gottschalk die SFO prägen

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Stephan Gottschalk auf der Treppe zu seinem Büro im ersten Stock der Schule.

Stephan Gottschalk ist der neue Leiter der Schulfreizeitordnung (SFO) an der Deutschen Schule Rothenkrug – und bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch klare Werte und frischen Schwung mit. Sein Ziel: einen Ort zu schaffen, an dem Kinder sich gesehen fühlen und mit Freude lernen, was fürs Leben zählt.

Bunte Lego-Blumen stehen in kleinen Vasen auf dem Schreibtisch von Stephan Gottschalk. Der Tisch ist ordentlich, Papiere liegen sauber gestapelt an der Seite. „Ich bin ein gut organisierter Mensch. Ich mag es strukturiert“, sagt der neue Leiter der Schulfreizeitordnung (SFO) der Deutschen Schule Rothenkrug mit einem Lächeln.

Von Apenrade nach Rothenkrug: Ein Wechsel mit Vision

Ganz neu ist Gottschalk nicht mehr in seiner Rolle – bereits seit Mitte Januar dieses Jahres hat er die Leitung der SFO übernommen. Zunächst kommissarisch, denn es musste kurzfristig jemand gefunden werden. Nun ist es offiziell: Der 37-Jährige bleibt.

Zwei Tage habe er sich Bedenkzeit genommen, erzählt er. „Ich bin dankbar, dass ich vom Deutschen Schul- und Sprachverein diese Chance bekommen habe“, sagt er mit spürbarer Wertschätzung.

Zuvor war Stephan Gottschalk viele Jahre an der SFO der Deutschen Privatschule Apenrade tätig, beim Angebot „Kind im Mittelpunkt“ (KiM). 13 Jahre hat er dort Erfahrungen gesammelt – „die ich jetzt hier einbringen möchte“, sagt er.

Zwischen Planung und Pädagogik: Was ihn motiviert

Gleichzeitig habe er nach neuen Herausforderungen gesucht – und die habe er in Rothenkrug gefunden. „Ich kann hier nicht nur pädagogisch arbeiten, sondern auch ein Team führen und meine organisatorischen Fähigkeiten einbringen“, erklärt der Flensburger. Arbeitspläne, Monatsübersichten, Struktur und Verantwortung – das alles gehört jetzt zu seinem Aufgabenbereich.

Erwartungen hat er dabei vor allem an sich selbst.

Die Kinder im Mittelpunkt – jeden Tag aufs Neue

Er sei für fast jeden Spaß zu haben, berichtet der Vater eines Achtjährigen. Das merkten ihm die Kinder an, die ihm dafür viel Vertrauen schenken.

Doch im Mittelpunkt stehen für ihn ganz klar die Kinder: „Die Kinder sollen mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen tollen Tag gehabt zu haben“, beschreibt Gottschalk sein wichtigstes Ziel. Mit den Kindern gemeinsam etwas zu erleben, sei ihm eine Herzensangelegenheit. „Das macht mir weiterhin großen Spaß und bedeutet mir sehr viel.“

Gute Zusammenarbeit als Grundlage für Entwicklung

Auch im Umgang miteinander setzt er auf Offenheit: „Wenn es Konflikte gibt – und die gehören zum Leben dazu – dann lösen wir sie gemeinsam. So lernen die Kinder, wie man mit solchen Situationen gut umgehen kann“, sagt er überzeugt.

Den Kontakt zur Schule und dem angegliederten Kindergarten möchte er weiter stärken. „Wir haben einen tollen Austausch“, sagt Gottschalk über die Zusammenarbeit mit Kenny Jensen, dem Leiter des Kindergartens, und Britta Kerk, der Schulleiterin der DSR.

Sein Fazit nach den ersten Monaten als Leiter ist klar und kommt von Herzen: „Ich bin richtig hier.“

Stephan Gottschalk legt viel Wert auf ein gutes Miteinander – mit den Kindern, den Mitarbeitenden und den Eltern.