Deutsche Minderheit

Härtetest bestanden: Deutsches Haus hielt Wolkenbruch stand

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Monika Sørensen (l.) und Hella Hartung vom Vorstand des Deutschen Hauses Jündewatt vor dem trockengelegten und mit neuer Pumpe und Lüftung versehenen Kellerraum. Der Starkregen am Mittwoch hat dem System offenbar nichts anhaben können (Archivfoto).

Gerade erst wurde der Keller trockengelegt und gegen erneutes Eindringen von Wasser angepasst, da goss es am Mittwoch wie aus Eimern. Würden die Maßnahmen im Deutschen Haus Jündewatt greifen?

Ein ganz bisschen war sie schon beunruhigt, als der Regen am Mittwoch in großen Mengen niederprasselte. Für Hella Hartung, Vorsitzende des Deutschen Hauses Jündewatt, und für die Kolleginnen und Kollegen des Vorstandes drängte sich die Frage auf, ob der Keller mit neuer Pumpe gegen die Wassermengen ankommt und dieses Mal alles trocken bleibt.

Zuletzt hatte es massive Probleme mit eindringendem Wasser gegeben, was eine Sanierung einschließlich einer neuen Pumpe und eines Entlüftungssystems erforderlich machte.

Aufatmen im Vorstand

„Es ist alles okay. Die Pumpe scheint ihren Dienst zu tun. Ich glaube, wir können aufatmen. Die Maßnahmen scheinen zu wirken. Es kam ja ganz schön etwas herunter“, so Hella Hartung spürbar erleichtert.

Man solle den Abend nicht vor dem Morgen loben, sie sei aber guter Dinge, dass die Probleme langfristig gelöst sind. Sollte die Pumpe unvorhergesehen ausfallen, was zuvor das Malheur war, geht automatisch ein Alarm heraus. „Man kann dann schnell reagieren“, so Hartung.

Man blicke nun nach vorn und hoffe nach wie vor, dass das sanierte und frisch renovierte Haus von Vereinen und auch privat möglichst viel gemietet wird, um die Betriebskosten und weiteren Sanierungsmaßnahmen finanziell stemmen zu können.