Deutsche Minderheit

Gemeinsames Osterfrühstück: Viele Omas und Opas machten begeistert mit

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Diese fünf Mädchen haben ihren Osterhasen bereits gefunden.

Der letzte Stuhl war besetzt, als die Schule, der Sozialdienst und der Kindergarten in Lügumkloster zu einem Zwei-Generationen-Vormittag bei österlicher Stimmung eingeladen hatten. 148 Kinder und Erwachsene waren dabei. Und der Osterhase verschwand unbemerkt.

Das Interesse an der Teilnahme am gemeinsamen Osterfrühstück, zu dem die deutsche Schule und der Kindergarten in Lügumkloster sowie der Sozialdienst zum dritten Mal die Großeltern der Kinder und Mitglieder des Sozialdienstes eingeladen hatten, sprengte fast den Rahmen.

Bis auf zwei Plätze war jeder der 150 neuen Stühle besetzt, die die Deutsche Schule Lügumkloster dank einer Zuwendung des verstorbenen Andre Riggelsen hatte kaufen können, als der österliche Vormittag für zwei Generationen in der Turnhalle begann.

„Das Interesse war enorm. Mit 148 Teilnehmenden passte keiner mehr rein, denn wir dürfen nur 150 Menschen in der Turnhalle sein“, erklärt Schulleiterin Connie Meyhoff Thaysen. „Wir waren schon im vergangenen Jahr viele. Die Teilnehmerzahl wurde in diesem Jahr nochmal getoppt“, freut sie sich.

Und es hätten noch mehr sein können. Viele Großeltern der Kindergarten- und Schulkinder der Klassen 0 bis 2 sowie Mitglieder des Sozialdienstes füllten die Turnhalle bis auf den letzten Platz. Jeder griff beherzt am Büfett zu, das alles bot, was zu einem leckeren Frühstück gehört.

Bunte, gekochte Ostereier dürfen beim Frühstück nicht fehlen.
Auf dem Schoß von Oma und Opa sitzt es sich schön kuschelig.

„Die Aufgaben sind im Voraus auf die drei Veranstalter verteilt, so klappte es auch bei der dritten Auflage des Osterfrühstücks reibungslos. Es erleichtert die Durchführung, wenn die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden. Ich glaube, alle verbrachten einen gemütlichen Vormittag, bei dem wir ganz bewusst Wert auf das Zusammenkommen von zwei Generationen legen.“

Aus deutschen und dänischen Frühlingsliedern und einer von Pastor Matthias Alpen witzig und kindgerechten Präsentation der Ostergeschichte bestand das kulturelle Programm, bei dem die Jüngsten schon etwas hippelig wurden. Sie wollten auf das Außengelände der Schule und des Kindergartens und das finden, was der Osterhase für sie versteckt hatte, bevor er sich wieder unbemerkt davonmachte.

Pastor Matthias Alpen erzählt die Ostergeschichte anhand von Tassen, die die Jünger symbolisieren.

Einige Kinder fanden prompt den Schoko-Osterhasen, andere wurden aktiv von Oma und Opa bei der Suche unterstützt.

Die Omas und Opas halfen mit, wenn der Osterhase einfach nicht gefunden werden konnte.