Deutsche Minderheit

Für Christian und Nicolai war das Miteinander in Saxburg besonders ergiebig

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Wer wird als Gewinner ausgelost? Lehrerin Heike Clausen hält den Behälter mit den Zetteln.

So manche Preise gab es beim Gemeinschafts- und Kinderfest an der Deutschen Schule Buhrkall. Zwei Schüler konnten sich besonders freuen. Das Nachsehen hatte die junge Generation hingegen beim Schlagball-Match gegen die Eltern.

Es war der sportlich-spielerische Abschluss des Kinderfests der Deutschen Schule Buhrkall in Saxburg: Kinder gegen Eltern beim Schlagball („rundbold“).

Jubeln konnten am Ende die Eltern. Sehr zur Verwunderung von Sportlehrer und Spielleiter Hans Martin Asmussen: „Einige Eltern kommen aus Süddeutschland und kannten das Spiel gar nicht. Sie mussten die Regeln erst noch lernen,“ so Asmussen am Rande des Aufeinandertreffens auf dem Sportplatz.

Die Newcomer aus der Elternschaft hatten den Bogen offenbar schnell raus. Im Verbund mit den anderen Eltern setzte man sich mit knappem Vorsprung durch.

Die Kinder nahmen es sportlich und akzeptierten ihre Niederlage. Im kommenden Jahr gibt es dann die Revanche!

Eine Szene vom Schlagballspiel, das die Eltern am Ende für sich entscheiden konnten.

Ganz viel zum Abhaken

Beim gemeinsamen Grillen ließen Groß und Klein das Miteinander ausklingen. Das hatte vor dem Showdown auf dem Sportplatz allerhand auf dem Schulhof zu bieten.

Diverse Aktivitäten wie Dosenwerfen, Seilspringen, Vier gewinnt, Go-Card-Ringstechen, Hindernislauf, Bobbycar-Rennen und Hola-Hoop-Challenge standen auf dem Programm. Auf dem Gelände konnten es sich die Teilnehmenden zudem beim Stockbrotbacken gemütlich machen.

Die Kinder hatten ein Kärtchen bekommen, auf dem sie die verschiedenen Stationen nach und nach abstempeln lassen konnten.

Auf dem Schulhof gab es diverse Aktivitäten

„Das war eine gute Sache und sorgte für zusätzliche Motivation“, so Buhrkalls Schulleiterin Nathalie Plumhoff Clausen zum „Nordschleswiger“, kurz bevor eine Siegerehrung folgte.

Die Preisvergabe war zweigeteilt. Unter den Stempelkarten der Kinder wurde Christian aus der 3. Klasse als Sieger gezogen. Er gewann ein Präsent für die ganze Familie.

Schleswigsche Partei lud ein zum Rätseln

Schulleiterin Nathalie Plumhoff überreicht Christian den Hauptpreis des Tages.

Über einen Preis konnte sich auch Nicolai freuen. Der Zweitklässler gewann beim Preisrätsel der Schleswigschen Partei, die unter anderem durch die Lokalmatadoren Dorthe Andresen und Kurt Asmussen vertreten war – beide Kandidatin bzw. Kandidat zur bevorstehenden Kommunalwahl.

Das Kinderfest, zu dem die deutsche Gemeinschaft im Raum Buhrkall/Bülderup stets mit eingeladen ist, hat Tradition und werde im kommenden Jahr wieder veranstaltet. Man werde dann aber einer Terminüberschneidung aus dem Weg gehen, so Nathalie Plumhoff.

Da kam Freude auf bei Nicolai, nachdem ihm Kurt Asmussen und Dorthe Andresen von der Schleswigschen Partei den Gewinn des Preisrätsels überreicht hatten.

Bessere Terminierung beim nächsten Mal

Zeitgleich mit dem Buhrkaller Fest fand das Schluxifest in Tingleff statt. „Das soll im kommenden Jahr nicht wieder vorkommen. Ich habe mich mit Carina Heymann (Schulleiterin in Tingleff, red. Anm.) bereits darauf verständigt“, so Buhrkalls Schulleiterin.

Aktionsreich war auch der Abend vor dem Fest an der Schule. Örtliche Einrichtungen und Vereine hatten gemeinsam eine Autosuchfahrt auf die Beine gestellt.

Auich Kulinarisches, darunter Slush-Ice, hatte das Fest in Buhrkall zu bieten.

Anspruchsvolle Rallye

Zwölf Autos mit drei- oder vierköpfiger Besatzung hatten teilgenommen, berichtet Petra Lorenzen, Lehrerin an der Schule.

„Es waren ganz schön schwere Aufgaben dabei. Es hat aber Spaß gemacht“, meinte Kollege Jens Klüver am Tag nach der Suchfahrt.

Für die Teams galt es an den Stationen der Strecke, historische Fragen zu beantworten, Kirchen zuzuordnen, Fischarten in der Süderau zu erkennen und mit verbundenen Augen mit dem Mooncar eine vorgegebene Strecke zu fahren.

So manche Aufgaben an den Stationen der Autosuchfahrt hatten es in sich, findet Jens Klüver (l.)