Deutsche Minderheit

Erneute Namensänderung im Sozialdienstverein Bau angestrebt

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Der Sozialdienst im Raum Bau hat den Begriff „Förderkreis" in seinem Namen aufgenommen, und das sorgte für Irritationen, da der Verein im Raum Gravenstein diesen Begriff bereits trägt.

Um Verwechslungen mit Namensvettern im Raum Gravenstein zu umgehen, schwebt dem Vorstand des Fördekreises Bau nach nur einem Jahr eine erneute Umbenennung vor. Auf der Generalversammlung wird dazu ein Vorschlag gemacht.

In der Kollunder Begegnungsstätte „Haus Quickborn“ bahnt sich eine weitere Taufe an. Der Vorstand des Sozialdienstvereins „Fördekreis Bau“ (Bov), der vergangenes Jahr den bisherigen Namen Seniorenkreis Bau per Mitgliederentscheid ablegen ließ, wird zur Generalversammlung am Sonnabend, 22. Februar, wieder eine Namensänderung vorschlagen. Statt Fördekreis Bau ist Fördetreff vorgesehen.

„Es hat ja Irritationen gegeben, als wir uns Fördekreis Bau nannten, da der Sozialdienstverein in Gravenstein Fördekreis in seinem Vereinsnamen hat. Wir kommen der Bitte gern nach, unseren Namen wieder zu ändern, um Verwechslungen aus dem Weg zu gehen. Es kann aber erst zur Generalversammlung geschehen“, sagt Christa Kath, Vorsitzende des Sozialdienstvereins mit dem noch existenten Namen Fördekreis Bau.

Im Raum Gravenstein (Gråsten) gibt es noch eine Verwechslungsgefahr. Auch der BDN-Ortsverein (Bund Deutscher Nordschleswiger) trägt den Begriff „Fördekreis“ im Namen (BDN-Ortsverein Fördekreis).

„Ob unser Name tatsächlich wieder geändert wird, entscheiden die Mitglieder. Sie stimmen über den Vorschlag ab. Ich gehe aber davon aus, dass einer Namensänderung zugestimmt wird“, so die Vorsitzende.

Verortung unklar

Sie selbst halte es für angebracht, den Begriff Sozialdienst im Namen aufzunehmen, um damit die Zugehörigkeit zum Dachverband Sozialdienst Nordschleswig zu signalisieren, wie es etwa bei den Sozialdiensten Tingleff (Tinglev) und Buhrkall (Burkal) der Fall ist. „Dafür hat es aber keinen Zuspruch gegeben“, so Kath.

Ein kleines Problem ist für den designierten Fördetreff die Verortung. „Es hat bislang immer Bau geheißen, da der Verein in der ehemaligen Kommune Bau ansässig ist. Man könnte allerdings auch Kollund nehmen, da sich unsere Begegnungsstätte Haus Quickborn dort befindet“, ergänzt die Vorsitzende.

Auf der Homepage des Sozialdienstes Nordschleswig taucht der Ortsvereinsname „Fördekreis“ zweimal auf.

Man müsse nun sehen, ob der Name Fördetreff angenommen oder gegebenenfalls noch einmal angepasst wird.

Die Generalversammlung im Haus Quickborn am 22. Februar beginnt um 14.30 Uhr. Im Anschluss an den offiziellen Teil und einer Kaffeetafel schließt sich ein Vortrag an. Katja Hinz, Mitarbeiterin der Deutschen Zentralbücherei Apenrade, wird zum Thema „DigitalFit – Grundlagen der Smartphone-Sicherheit“ referieren und Sicherheitstipps für den Umgang mit dem Handy und dem Internet geben.