Kultur

Deutsche Blaskapelle beim Musikjahr 2025 – Großes Konzert in Apenrade

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Musikerinnen und Musiker der vier Orchester beim gemeinsamen Auftritt

Verteilt über ein Jahr finden in der Kommune Apenrade verschiedenste musikalische Veranstaltungen statt. Die Blaskapelle des Jugendverbandes für Nordschleswig durfte bei einer der ersten Veranstaltungen nicht fehlen. Vorsitzende Carina Heymann berichtet von dem Ereignis, bei dem auch ein dänischer Star-Trompeter dabei war.

„Wir leben im Grenzland und die deutsche Minderheit ist ein Teil unserer Gemeinschaft.“ Diese Worte sagte Stadträtin Signe Bekker Dhiman (Soz.) bei der Eröffnung des Familienkonzertes, bei dem vier Blaskapellen teilnahmen, und bei der auch die Blaskapelle des Jugendverbandes für Nordschleswig eingeladen worden war.

Das Konzert fand kürzlich in den Räumlichkeiten der Apenrader Kongehøjskole im Rahmen des „Jahres der Musik“ (musikkens år) statt, das die Kommune Anfang 2025 ausgerufen hat.

Man hatte für die Veranstaltung sogar zwei Größen der Musikszene gewinnen können: Sängerin Helene Holst und Trompeter Per Nielsen verliehen dem ohnehin aufregenden Konzert eine besondere Note, wie die Vorsitzende und aktives Orchestermitglied Carina Heymann berichtete.

Helene Holst bekam ein Dankeschön mit auf den Weg.

Vor dem großen Auftritt vor Publikum gab es für die Gruppen einiges zu tun.

„Schon morgens um 8.30 Uhr trafen sich die Musikerinnen und Musiker der ,Aabenraa Blæserne‘, der ,Aabenraa Brassband‘, der ,Sønderjyske Garde‘ und der erwähnten ,Blaskapelle des Jugendverbandes‘“, so Heymann.

Man wärmte sich auf, übte gemeinsam und studierte unter der Leitung verschiedener Dozenten Stücke ein, so die Vorsitzende. „Nach dem gemeinsamen Mittag wurde es ernst. Alle Orchester probten miteinander – auch mit den beiden Solisten. Per Nielsen unterhielt uns dabei mit Anekdoten aus seinem Leben“, erzählt Carina Heymann von den Erlebnissen.

Der bekannte Trompeter Per Nielsen aus Sonderburg begleitete die Orchester.

Der große Auftritt

Dann wurde es ernst. Die Orchestermitglieder warfen sich in ihre Uniformen. „Die Zeit dazu war etwas knapp.“ Alle standen jedoch pünktlich und richtig ausgestattet auf der Bühne, bereit für das Konzert, das von Signe Bekker Dhiman feierlich eröffnet wurde.

Sie freue sich, dass die Orchester zusammen auf der Bühne auftreten, was „neue Gemeinschaften zwischen den Musikerinnen und Musikern über die Orchester hinweg schafft“, wie sie feststellte. Auch die Musik werde stärker, wenn man zusammenspiele, fügte sie hinzu.

„Neben den gemeinsamen Stücken spielte jedes Orchester noch drei Musikstücke aus dem eigenen Repertoire“, berichtet Heymann. Sie blicke gerne auf den Tag mit den vielen neuen Erfahrungen zurück. „Es war ein fantastisches Erlebnis und alle Beteiligten hoffen darauf, auch im nächsten Jahr gemeinsam Musik zu machen.“