Privatschulwesen

Der Beginn einer neuen Privatschule in Pattburg könnte sich verzögern

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In diesem Gebäude war im August der Start einer neuen Privatschule in Pattburg geplant. Daraus wird voraussichtlich nichts.

Die Initiatorengruppe muss den Zeitplan für den Betrieb einer neuen Privatschule vermutlich ändern. Der bereits für August anvisierte Beginn in einem Gebäude am Frøslevvej ist aufgrund des geltenden Flächennutzungsplans nicht möglich. Es wird nach Alternativen gesucht.

Der erhoffte Start zum kommenden Schuljahr in einem Trakt am Frøslevvej in Pattburg droht zu scheitern.

Nach der Gründung der Privatschule „Padborg FRIskole“ sollte der Betrieb in dem ehemaligen SFO-Gebäude (Schulfreizeitordnung) im August losgehen. Es gab sogar schon einen Tag der offenen Tür. In die Quere kommt allerdings der Flächennutzungsplan.

Der Plan sieht keinen Schulbetrieb vor und müsste geändert werden. Das braucht Zeit, wenn es denn überhaupt genehmigt wird. Der zuständige Ausschuss für Planung, Technik und Landdistrikte wird sich mit der Angelegenheit auf seiner Februarsitzung befassen.

Andere Trakte im Blick

Man werde nach Alternativen Ausschau halten, mit der Hoffnung, dass es noch im kommenden, zumindest aber im darauffolgenden Jahr, losgehen kann, sagt Marie Mauter von der Initiatorengruppe zu „JydskeVestkysten“.

Die Gruppe hat unter anderem die Nachschule im Fröslevlager im Blick, die den Betrieb mangels Schülerinnen und Schülern nach Ablauf des laufenden Schuljahres einstellen wird. Auch einen ehemaligen Kindergarten ziehe man in Erwägung, so Mauter.

Die Privatschulgründung verfolge man aufmerksam und müsse schauen, ob von der Schule womöglich eine Konkurrenz ausgeht, hatte Beatrice Schneider, Vorsitzende der Deutschen Schule Pattburg, zu den Plänen gesagt.