Grenzüberschreitende Musikreihe

DanGer-Konzertauftakt in Renz: „Bis auf das Wetter die gesteckten Ziele erreicht“

Veröffentlicht Geändert
Das Publikum beim DanGer-Konzert in Renz arrangierte sich mit dem ungemütlichen Wetter.

Mit geschätzt über 1.000 Gästen ist das Renzer Open Air als Teil einer Konzertkooperation mit der Nachbargemeinde Ladelund am Minimalziel angelangt. Initiator Kurt Asmussen zieht trotz wechselhaften Wetters eine positive Bilanz.

Die dänisch-deutsche Kooperation Renz/Ladelund hat mit Claus Ruhe Madsen (CDU), schleswig-holsteinischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, einen namhaften Schirmherrn für das Konzertprojekt „DanGer“ gewinnen können. Vorweg wurde auch anderweitig viel Werbung gemacht. In Renz stand nun die kostenlose Auftaktveranstaltung an.

Entsprechend gespannt war Initiator Kurt Asmussen, Vorsitzender des Bürgervereins „Rens Egnsråd“ und seines Zeichens Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei in der Kommune Apenrade (Aabenraa), wie das erste von zwei grenzüberschreitenden Events angenommen wird.

Angesichts des wechselhaften Wetters – im Laufe des Konzerttages am Pfingstsonnabend setzte immer wieder mal der Regen ein – zeigt sich Asmussen zufrieden.

Witterungsbedingtes Kommen und Gehen

„Über den Nachmittag und Abend verteilt kamen unserer Schätzung nach über 1.000 Gäste. Damit haben wir unser Minimalziel erreicht. Gegen das Wetter kann man nichts machen. Insgesamt finde ich, dass es ein fantastischer Tag war“, so Asmussen.

„Zum Glück war es am Anfang beim Auftritt von Anne Dorte Michelsen trocken und auch später am Abend, als die Deutsche-Welle-Musik gespielt wurde. Da war viel los“, bilanziert Asmussen.

Hin und wieder mussten bei der Veranstaltung in Renz die Regenschirme hervorgeholt werden.

Als der Hauptact der Deutschen Welle über die Bühne ging, erfüllte sich ein weiterer Wunsch der Renz-Ladelunder Kooperation: „Es kam viel Publikum aus Deutschland. Ich würde sagen, das Verhältnis von Gästen aus Dänemark und Deutschland war 50:50. Genau das wollen wir mit der gemeinsamen Konzertreihe ja erreichen. Die Menschen sollen sich begegnen und sich austauschen.“

Das Gemeinschaftsprojekt – in Ladelund findet der zweite Teil am 5. und 6. September statt – hat über das Interreg-Förderprogramm einmalig knapp 84.000 Euro Zuschuss bekommen.

Initiator Kurt Asmussen ist mit dem Renzer Auftakt des grenzüberschreitenden Konzertprojekts „DanGer" im Großen und Ganzen zufrieden.

Künftig nur ein Event im Wechsel

„Wir möchten an der Kooperation festhalten, haben uns wegen des großen Aufwandes aber überlegt, künftig nur eine Veranstaltung im Jahr gemeinsam auf die Beine zu stellen – abwechselnd mal in Renz und mal in Ladelund. Dann allerdings als mehrtägiges Event auch in Renz“, skizziert Kurt Asmussen die Ideen für zukünftige grenzüberschreitende Musik-Veranstaltungen.

Denkbar sei dann, dass man auf eine Überdachung in Form eines großen Zeltes oder gar auf mehrere zurückgreift, um gegen wechselhaftes Wetter geschützt zu sein. „Das werden wir mit unseren Freunden in Ladelund erörtern“, so Asmussen, der nun den Kolleginnen und Kollegen in Ladelund die Daumen drückt, dass das zweitägige Event ansprechenderes Wetter erwischt und gut über die Bühne gehen wird, mit möglichst vielen Gästen sowohl aus Deutschland als auch aus Dänemark.

Vogelperspektive vom Konzertplatz in der Ortsmitte von Renz