Deutsche Minderheit

Astrids Buchtipp: Drei Schicksale, die sofort fesseln

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Astrid Asmussen liest am liebsten Bücher, in deren Geschichte man sich hineinversetzen kann.

Drei Freundinnen, Anfang der 1950er-Jahre. Jede der Frauen mit einem eigenen Traum: ein Hotel führen, für Gleichberechtigung kämpfen oder Frauen medizinisch beistehen. Drei Persönlichkeiten, die auch Astrid Asmussen sofort begeistert haben.

„Ein Buch muss mich fesseln, damit ich es zu Ende lese“, erzählt Astrid Asmussen. Sie habe schon viele Bücher angefangen, aber dann irgendwann zur Seite gelegt, aber nicht hier. Die Trilogie Die Frauen vom Nordstrand von Marie Sanders hat die Rentnerin aus Holebüll sofort in ihren Bann gezogen.

Der Dreiteiler spielt ab dem Jahr 1953 hauptsächlich in St. Peter an der Nordsee. Er erzählt von den Leben der drei Freundinnen Anni, Edith und Helena in einer turbulenten Zeit nach dem Krieg, voller Neuanfänge und gesellschaftlichem Wandel. Anni will das Hotel ihrer Familie modernisieren, Edith setzt sich für Frauenrechte ein und Helena arbeitet als Ärztin für Frauen in Not.

Jede der drei Frauen kämpft auf ihre Art und Weise für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

„Die Geschichte ist zwar fiktiv, es fühlt sich aber beim Lesen so an, als wäre es genau so passiert“, schwärmt Asmussen. Die 67-Jährige betont, dass die Erzählungen so authentisch seien, dass sie sich problemlos in die damalige Zeit einfügen ließen.

Die Trilogie erzählt die Leben der drei Freundinnen über mehrere Jahre hinweg.

In unserem Buchtipp stellen Nordschleswigerinnen und Nordschleswiger Bücher vor, die ihnen beim Lesen besondere Freude bereitet haben – und die sie gerne weiterempfehlen möchten.