Kommunalpolitik

Apenrader SP geht wieder mit Spitzenteam in den Wahlkampf

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Hugo Schmidt (l:) bei einer SP-Veranstaltung

Die Apenrader Wahl-Taskforce der Schleswigschen Partei hat fleißig gearbeitet und konnte jetzt ein erstes Spitzenteam präsentieren. Man wünsche sich jedoch noch mindestens eine weitere Kandidatin, so der Parteivorsitzende.

Zwei Kandidaten hat die Schleswigsche Partei in Apenrade schon, die bei der Kommunalwahl Ende dieses Jahres wieder für den Stadtrat kandidieren: Erwin Andresen und Kurt Asmussen wollen gerne wieder in das Kommunalparlament einziehen.

Die bisherigen Spitzenkandidaten

Bei der jüngsten Wahl vor etwas mehr als drei Jahren ging die Partei mit vier Spitzenkandidatinnen und -kandidaten in den Wahlkampf. Das könnte auch in diesem Jahr der Fall sein. „Wir haben bisher Thilo Schlechter aus Pattburg und Jan Breitenkamp Hansen aus dem Apenrader Umkreis gewinnen können“, berichtet der Apenrader SP-Vorsitzende Hugo Schmidt.

Aktives Wahlkampf-Team

Er bildet zusammen mit Gösta Toft, Gerhard Mammen, Jan Breitenkamp Hansen und Thiemo Koch die Wahl-Taskforce. Das Team kümmert sich um die Wahlvorbereitung, darunter auch, Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. Unterstützt werden die Männer von Parteisekretärin Ruth Candussi und Stephan Kleinschmidt, der seine Sonderburger Wahlkampferfahrungen einbringt. Noch sitzt er für die SP als Vize-Bürgermeister im Sonderburger Stadtrat.

Gerne noch mindestens eine Spitzenkandidatin

Obwohl es ein Kandidaten-Team aus bisher vier Kandidaten gibt, könne sich der SP-Vorsitzende einen der vier vorstellen, der der Spitzenkandidat werden könne. „Möglicherweise findet sich sogar eine Kandidatin“, sagt er. Man habe noch Frauen und Männer auf der Liste, die gefragt werden, kündigte er an.

Neben den vier Spitzen gibt es noch zehn weitere Mitglieder, die sich bisher bereit erklärt haben, ebenfalls für die Wahl zu kandidieren. „Wir sind aber noch dabei, mehr für die Aufgabe zu finden“, so Schmidt. Der größte Wunsch sei, eine – oder mehrere – Kandidatinnen zu finden. „Wir haben noch einige Namen auf der Liste, die wir fragen wollen“, sagt er.

Erste mögliche Koalitionspartner

Auch auf der Suche nach Koalitionspartnern gab es schon erste positive Gespräche, wie Hugo Schmidt berichtet. „Wir hatten kürzlich ein Treffen mit den Kristendemokraterne und Alternativet.“ Die Gespräche seien gut gewesen. Unter anderem habe man über die Erwartungen aneinander gesprochen. Auch die Radikale Venstre war eingeladen, musste jedoch wegen Terminüberschneidung absagen.

„Die endgültige Entscheidung, wer die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten werden und wer unterstützend in die Wahl geht, trifft die Bezirksdelegiertenversammlung des Bundes Deutscher Nordschleswiger, die im März stattfindet“, weist Hugo Schmidt hin.