Deutsche Minderheit

Ab sofort gilt der Name „Fördetreff“

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Das Osteressen im Sozialdienstverein Bau soll das nächste Mal ein Osterbrunch sein. Geändert wurde auch der Vereinsname (Archivfoto).

Auf der Generalversammlung des Sozialdienstvereins Fördekreis in der ehemaligen Kommune Bau ist es erwartungsgemäß zu einer Namensänderung gekommen, um Verwechslungen aus dem Weg zu gehen. Den Ortsnamen Bau ließ man komplett links liegen.

„Der Vorschlag wurde mit einer Gegenstimme angenommen“, fasst Christa Kath, Vorsitzende des bisherigen Sozialdienstvereins Fördekreis Bau (Bov), das Abstimmungsergebnis auf der Jahreshauptversammlung in der Begegnungsstätte Haus Quickborn in Kollund zusammen.

Statt Fördekreis nennt sich der Sozialdienstverein in Grenznähe mit knapp 60 Mitgliedern künftig Fördetreff, um eine Namensgleichheit mit dem Sozialdienst und dem BDN-Ortsverein im Raum Gravenstein (Gråsten) zu umgehen. Dort tragen beide Vereine Fördekreis im Namen.

„Es wurde auch noch kurz überlegt, ob wir Bau als Verortung mit aufnehmen sollen. Dafür gab es aber keinen Zuspruch. Es weiß kaum noch jemand, was es damit auf sich hat. Einige meinten sogar, dass es mit Bauen in Verbindung gebracht wird“, so Kath zum Orts- und einstigen Kommunenamen Bau.

Vor der Umbenennung in Fördekreis im vergangenen Jahr hieß der Verein viele Jahre Seniorenkreis Bau.

Anregende Gesprächsrunde

Die Änderung in Fördetreff war relativ zügig abgehakt. Auf der Jahreshauptversammlung kam aber so manch anderes zur Sprache, das die Diskussionslust ankurbelte.

„Es war interessant. So lange haben wir wohl noch nie getagt“, berichtet die Vorsitzende.

Aufgegriffen wurden unter anderem Aspekte aus dem Bericht von Familienberaterin Tina Bruhn Hansen. Sie ging etwa auf das Thema Einsamkeit ein – ein Schwerpunktthema des Sozialdienstes Nordschleswig – und auch auf die Herausforderungen durch die Betreuung von Zuzüglerfamilien.

Hat als Vorsitzende des Sozialdienstvereins Bau eine Namensänderung mit angeschoben: Christa Kath (Archivfoto).

„Diskutiert wurde zudem der Heimunterricht für Kinder und was es für die Minderheit und die Gesellschaft im Allgemeinen bedeutet“, so Christa Kath.

Zustimmung gab es auf der Versammlung für eine Änderung des Ostertreffens. Statt eines Osteressens soll es das nächste Mal einen Osterbrunch geben.

Sicherer Umgang mit Daten und Internet

Die Generalversammlung im Haus Quickborn an der Flensburger Förde ließ man mit einem Vortrag von Katja Hinz ausklingen.

Die Mitarbeiterin der Deutschen Zentralbücherei Apenrade (Aabenraa) gab zum Thema „DigitalFit – Grundlagen der Smartphone Sicherheit“ Tipps für den möglichst sicheren Umgang mit dem Handy, mit Daten und dem Internet.

„Das Interesse der Anwesenden war groß. Eine Fortführung der Vortragsreihe wurde gewünscht“, so Christa Kath, die sich im Namen des Fördetreffs mit einem Präsent bei der Referentin bedankte.

Christa Kath (r.) bedankte sich bei Katja Hinz für ihren Vortrag über Sicherheit im Umgang mit dem Smartphone und dem Internet.