Deutsche Minderheit

Wie ein Personal-Projekt die Deutschen Kindergärten Sonderburg verändert hat

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Marco Seefeldt ist Gesamtleiter der DKS. Wegen der vielen Umstrukturierungen und Umzüge hat er eine interne Fortbildung zu mentalem Wohlbefinden auf den Weg gebracht.

Mit einer Cocktailparty der besonderen Art feierte das Team der Deutschen Kindergärten Sonderburg den Abschluss des „Velliv“-Projekts. Was das Projekt den Mitarbeitenden gebracht hat – und wie es die Kultur der Einrichtung nachhaltig prägen wird.

In dieser Woche konnte in der „Oase“ der Förde-Schule in Gravenstein (Gråsten) ein besonderes Kapitel abgeschlossen werden: Das „Velliv“-Projekt der Deutschen Kindergärten Sonderburg (DKS), das über Monate hinweg das Miteinander im Team gestärkt hat, fand seinen feierlichen Abschluss.

Hoher Krankheitsstand, wechselnde Führungskräfte und mehrere Umzüge hatten die Angestellten der Abteilungen im Verband Deutsche Kindergärten Sonderburg (DKS) im vergangenen Jahr gefordert. Um Arbeitsbedingungen und Miteinander zu verbessern, führt der DKS das Projekt für mehr Wohlbefinden durch. In Zusammenarbeit mit Konsulentin Nete Kaasen erhalten die Angestellten Werkzeuge an die Hand, um gemeinsam ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Velliv-Stiftung fördert das Projekt mit 197.000 Kronen.

Mit Cocktails vom Knivsberg Wertschätzung zeigen

Passend zum Thema stand der Abend ganz im Zeichen einer alkoholfreien Cocktailparty. Die Rezepte kamen vom Team der Bildungsstätte Knivsberg, gemixt und serviert wurden die Getränke vom Leitungsteam selbst. Ein symbolischer Akt, der die Wertschätzung für das gesamte Personal an den insgesamt fünf deutschen Kindergarten-Abteilungen in der Kommune Sonderburg unterstrich.

„Wie jeder gute Cocktail besteht auch jede Personalgruppe aus verschiedenen Zutaten“, erklärt Marco Seefeldt, Leiter der DKS. „Wir haben gelernt, was jeder Einzelne mitbringt und wie wir diese Vielfalt nutzen können.“ Im Rahmen des Projekts reflektierte das Team gemeinsam, wie die Zusammenarbeit funktioniert, wo es Missverständnisse gab und wie man diese künftig vermeidet.

Ziel: Neue Impulse in der Unternehmenskultur verankern

In täglichen Inputs wurden die rund 50 Angestellten der DKS dazu animiert, lösungsorientiert zu arbeiten. Beim Projektabschluss in der Förde-Schule feierten sie den Verlauf der vergangenen Monate.

Das Ergebnis ist ein spürbar angenehmeres Arbeitsklima. „Es hat einfach Druck rausgenommen“, so Seefeldt weiter. „Wir können uns jetzt besser verständigen, begegnen uns auf Augenhöhe und geben einander mehr Raum. Die Konflikte, die früher oft auf Missverständnissen beruhten, sind deutlich weniger geworden.“

Doch mit dem Abschluss des Projekts ist die Entwicklung noch nicht zu Ende. Nach den Sommerferien wird das Leitungsteam weiter mit Konsulentin Nete Kaasen zusammenarbeiten, um die neuen Impulse dauerhaft in der Unternehmenskultur zu verankern. Ziel ist es, die erarbeiteten Werkzeuge fest zu etablieren und so für nachhaltige Veränderungen zu sorgen.

Die Stimmung beim Cocktailabend war entsprechend gelöst: Das Personal lachte, diskutierte angeregt und feierte gemeinsam. Für das Team der DKS wünscht sich Leiter Seefeldt, dass das „Velliv“-Projekt nicht nur neue Rezepte, sondern vor allem neue Wege der Zusammenarbeit gebracht hat und damit die Grundlage für eine starke Zukunft gelegt ist.

Das „Velliv“-Projekt der Deutschen Kindergärten Sonderburg

Mit einer Cocktailbar feierten die Angestellten den Abschluss des Projekts.