Verunreinigung

Sonderburger Flughafen: Untersuchung zu PFAS-Verunreinigungen geplant

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Der Flughafen in Sonderburg verfügt über ein Terminal. Die Fluggesellschaft Alsie Express fliegt mehrmals täglich von Sonderburg nach Kopenhagen und zurück. In der Urlaubssaison kommen in Zusammenarbeit mit Reiseunternehmen weitere Destinationen hinzu.

Die Kommune möchte sich ein konkretes Bild über die PFAS-Verunreinigung am Sonderburger Flughafen machen. Die Untersuchungen werden ein halbes Jahr dauern.

Auf einem Areal nördlich des Sonderburger Flughafens trainierten einst Feuerlösch-Einheiten, und das hat offensichtlich Spuren hinterlassen. Bereits 2021 hatte die Region Süddänemark vor Ort Reste des Giftstoffs PFAS gefunden, jetzt setzt die Kommune eine eigene Untersuchung in Gang.

Um einen konkreten Überblick über das eventuelle Ausmaß der Verunreinigung und die möglichen Maßnahmen zu erhalten, wird eine Beratungsfirma engagiert. Die Arbeiten werden sechs Monate dauern.

Ein genaues Bild ist der kommunalen Abteilung für Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit wichtig. „In der Sonderburger Kommune haben wir uns daher dazu entschlossen, mithilfe einer Untersuchung einen Überblick über das Ausmaß der Verunreinigung zu bekommen“, so Direktorin Sille Marcussen Dall. Das Grundwasser am Flughafen sei nicht in Gefahr.

Toxisch und gesundheitsschädlich

Im Augenblick werden die Rahmen, der Zeithorizont und die Preise externer Ratgeber verglichen. „Haben wir die Ergebnisse, werden wir die weiteren Schritte erwägen“, so Sille Marcussen Dall. Die Untersuchung soll in einigen Monaten beginnen.

PFAS (Per- und polyfluorierte Chemikalien) sind schwer abbaubar und daher auch bekannt für sogenannte Ewigkeitschemikalien. Sie sind toxisch und gesundheitsschädlich. Mehr als 1.000 Chemikalien gehören zu dieser Stoffgruppe, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

In der Sonderburger Kommune haben wir uns daher dazu entschlossen, mithilfe einer Untersuchung einen Überblick über das Ausmaß der Verunreinigung zu bekommen.

Sille Marcussen Dall

Flughafen-Direktor freut sich

„Wir sind uns einig, dass eine eventuelle Verschmutzung des Gebiets untersucht werden muss. Nicht zuletzt, weil wir den Sonderburger Flughafen modernisieren. Dazu zählen ein neues Flughafengebäude und das Flughafengebiet“, so der Direktor des Flughafens, Jákup Sverri Kass.

Ein moderner Flughafen kommt der Wirtschaft und dem Tourismus zugute. Die Stiftung „Bitten & Mads Clausen Fonds“ und die Sonderburger Kommune sind die Eigentümer des Flughafens.