Natur

Weiterer Pottwahl bei Fanø gestrandet

Der Pottwal, der bei Sonderho gestrandet ist, war am Sonnabend noch am Leben. Mittlerweile ist er gestorben.

Die Zahl gestrandeter Pottwale steigt. Sechs Wale wurden bei Fanø und Esbjerg entdeckt. Normalerweise sind diese Strandungen selten.

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Seit Samstagabend wurden bei Fanø und Esbjerg insgesamt sechs gestrandete Pottwale entdeckt, darunter ein inzwischen verendetes Tier bei Sønderho.
  • Die Umweltbehörde betont, dass große Pottwale aus Tierschutz- und Sicherheitsgründen nicht eingeschläfert werden können und daher natürlich sterben.
  • Von fünf Walen wurden die Kiefer für Altersanalysen an die Universität Kopenhagen geschickt. Strandungen dieser Art sind in Dänemark eigentlich selten.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Am Samstagabend wurde auf Fanø ein weiterer gestrandeter Pottwal gefunden. Dieser ist jedoch bereits seit geraumer Zeit tot.

Das teilte der Strandvogt Michael Baun dem Sender „DR“ mit.

Damit ist die Zahl der gestrandeten Pottwale in dem Gebiet auf sechs gestiegen. Zuvor hatten die Behörden am Samstag Kenntnis von fünf gestrandeten Pottwalen.

Ein toter Wal lag auf der Halbinsel Skallingen vor Esbjerg, während sich zwei weitere tote Wale auf der Halbinsel Søren Jessens Sand auf Fanø befanden. Ein vierter Wal wurde bei der Sandbank Langli in der Ho-Bucht beobachtet.

Lebendiger Wal gestrandet

Außerdem war ein lebender Wal bei Sønderho auf Fanø gestrandet. Strandvogt Baun teilt am Sonntag mit, dass dieser auch mittlerweile verendet ist.

Laut der Umweltbehörde ist es nicht möglich, gestrandete Pottwale auf ethische und verantwortungsvolle Weise zu töten. Deshalb lässt man die Tiere auf natürliche Weise sterben.

„Die Umweltbehörde hat zuvor in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Forschern entschieden, dass die Grenze für das Einschläfern von Walen bei etwa vier Metern liegt, da der Umgang mit Walen, die größer sind, weder aus tierschutzrechtlicher noch aus sicherheitstechnischer Sicht verantwortbar ist“, schrieb die Behörde am Samstag zuvor an „Ritzau“.

Der sechste Pottwal, der am Samstagabend entdeckt wurde, liegt bei Søren Jessens Sand. 

Kiefer werden analysiert

Am Samstag und Sonntag hat die Bereitschaftsbehörde fünf der sechs toten Walen bei Skallingen und Fanø die Kiefer abgeschnitten. Sie werden an der Universität Kopenhagen analysiert. Unter anderem soll das Alter festgestellt werden. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um junge Männchen handelt. 

Als Anfang Februar ein Pottwal bei Blåvandshuk nahe Esbjerg strandete, verschwanden zwei Teile seines Kiefers. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

Strandungen sind selten

Mit dem jüngsten Fund auf Fanø ist die Zahl der seit Jahresbeginn in Dänemark gestrandeten Wale auf acht gestiegen. Vor drei Wochen strandete ein Wal in der Ålbæk-Bucht in Nordjütland, und wenige Tage später ein weiterer bei Blåvandshuk.

Normalerweise sind Strandungen von Pottwalen an dänischen Küsten selten. Vor den acht Fällen in diesem Jahr geschah es zuletzt 2016 auf Fanø.