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Rudersaison: So starten Germania und DRN in die Sommerzeit

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Raus geht es: Die Ruderboote des DRN werden ab sofort wieder regelmäßig nach draußen Richtung Düwiger Bucht aufs Wasser gezogen.

Mit Germania und dem Deutschen Ruderverein Norderharde sind zwei deutsche Rudervereine in die Saison gestartet. Die Mitglieder beider Clubs können sich auf und über Neuerungen freuen.

Der Ruderverein Germania und der Deutsche Ruderverein Norderharde (DRN) sind am Wochenende in die Sommersaison gestartet und können sich auf neue Trainingsangebote und bessere Ruderbedingungen freuen.

Beim Ruderverein Germania in Sonderburg (Sønderborg) begrüßte am Sonnabend erstmals der neue Vereinsvorsitzende Finn Hoppmann die Mitglieder zum Anrudern. Mit zwei Vierern mit Steuermann und Steuerfrau, einem Zweier mit Steuermann und einem Einer ruderten die Mitglieder von Germania ihre ersten offiziellen Kilometer der Saison.

Neue Zusammenarbeit mit dem Apenrader Ruderverein

Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten die Mitglieder von Germania wie der Vorsitzende Finn Hoppmann die Saison eröffnete.

Finn Hoppmann konnte eine neue Zusammenarbeit in Aussicht stellen. Nach Ostern beginnt eine Trainingszusammenarbeit mit dem deutschen Ruderverein in Apenrade (ARV): „Wir möchten uns gegenseitig besuchen und einmal die Woche einen Reviertausch machen. So ist im ARV und bei uns jeweils mehr los, und wir vertiefen die Freundschaft zwischen den Vereinen.“

Ein Beispiel für mehr Abwechslung beim Training: Während Apenrade (Aabenraa) ein Rudergebiet mit mehr Wellen und küstentauglichen „Coastal Boats“ zu bieten haben, kann auf dem eher ruhigen Alsensund vor dem Bootshaus in Sonderburg auch mal das Rudern in Rennbooten praktiziert werden.

„Generell haben wir den Wunsch, dass mehr Mitglieder kommen, wir machen online verstärkt Werbung. Eine Person kam so auch schon zum Anrudern hinzu“, sagt der Vorsitzende Hoppmann mit Blick auf die neue Saison.

Beim Anrudern auf dem Alsensund am Sonnabend

Einmal in der Woche steht NRV-Ruderlehrer Thomas den geübten und ungeübten Mitgliedern zur Verfügung. Mehr über das Angebot von Germania hier.

Stiftung spendete 29.875 Kronen für Sicherheitswesten

Germania-Ruderer Hans Dehn hat dem Verein 25 neue Rettungswesten gesichert.

Germania startet besonders gut ausgestattet und abgesichert in die Saison: Die Stiftung „Trykfonden“ hat Germania 25 neue Rettungswesten finanziert.

Dafür gesorgt hat Vereinsmitglied Hans Dehn. Sein Antrag bei „Trykhedsgruppen“ war von Erfolg gekrönt, und Germania erhielt 29.875 Kronen für Sicherheitswesten.

Neuer Brückenbelag in Düwig

Werner Güttel (r.) und Hans Dehn setzten die Fahne an den Mast. Sie weht, solange die Saison läuft.

An der Bucht zu Düwig (Dyvig) starteten am Sonntag die Mitglieder des Deutschen Rudervereins Norderharde (DRN) in die Sommerzeit.

Ab sofort stehen die Ruderinnen und Ruderer auf sicherem Grund, wenn sie in ihre Boote steigen: Die alten und oft rutschigen Holzplanken sind durch Kunststoffbretter ersetzt worden.

„Wir haben den alten Belag von 1977 entfernt, haben im tragenden Untergerüst ein paar rostfreie Profile eingeschweißt und die neuen Kunststoffgitter angebracht“, erklärt der DRN-Vorsitzende Walter Christensen die Brückenrenovierung.

75.000 Kronen hat das gekostet, 30.000 Kronen hat der Deutsche Ruderverein Nordschleswig beigesteuert.

Rund 30 Mitglieder waren am Sonntag nach Düwig gekommen. Nach dem Anrudern lud der Verein wie immer zu einer Kuchentafel ein, für die einige Frauen des Vereins Kuchen und Torten gebacken hatten.

Jarle, Tim, Nikolai, Konstantin und Antonia schnitten am Sonntag das Band durch, um den neuen Belag der Bootsbrücke feierlich freizugeben.

„Wir freuen uns auf eine aktive Saison“, so der Vorsitzende.

Die ersten Ruderkilometer legten die Mitglieder in einem Vierer und in einem Zweier zurück. Trotz des wechselhaften Wetters konnten die Ruderinnen und Ruderer trocken aus ihren Booten steigen, ehe sie die Kaffeetafel im Bootshaus genossen.

Am Sonntag vor dem Bootshaus in Düwig: Gisela Weber Mezghani zieht den Transporttrailer des Bootes zurück an Land.

Das DRN-Vereinshaus befindet sich in Dywig bei Norburg (Nordborg) auf der Insel Alsen (Als). Das Ruderrevier ist das Düwiger Noor und der Alsensund von Lønsømade bis Hardeshoi (Hardeshøj).

Der Vierer mit DRN-Steuermann Claus Jørgensen legte los und kam trotz wankelmütigen Wetters trocken wieder zurück.
Die Mitglieder des DRN stießen auf den Saisonbeginn an.