Deutsche Minderheit

Rudern und neue Freundschaften: Besuch aus Friedrichstadt beim DRN

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Die Jugendgruppe aus Friedrichstadt am Strand auf Nordalsen

15 Jugendliche und ihre Betreuerinnen und Betreuer von der Friedrichstädter Rudergesellschaft verbrachten ein aktives und erlebnisreiches Wochenende beim Deutschen Ruderverein Norderharde. Auf dem Wasser und an Land konnte der Austausch zwischen den Vereinen weiter vertieft werden.

Ein Wochenende ganz im Zeichen des Rudersports und der Gemeinschaft: Mitte Oktober empfing der Deutsche Ruderverein Norderharde (DRN) eine Jugendgruppe der Friedrichstädter Rudergesellschaft aus Schleswig-Holstein. 15 Jugendliche ab etwa 14 Jahren und drei Betreuerinnen und Betreuer waren der Einladung gefolgt, die aus einer langjährigen Freundschaft zwischen beiden Vereinen hervorgegangen war.

„Wir kennen uns schon viele Jahre. Diese Verbindung hat sich immer weiterentwickelt – durch Begegnungen auf Regatten oder persönliche Kontakte“, berichtet Jan Georg Hoff, Ruderwart des DRN und Vorsitzender des Nordschleswigschen Ruderverbandes.

Die Gäste aus Friedrichstadt reisten am Freitag an und verbrachten das Wochenende im Bootshaus des DRN in Dyvig. Dort übernachteten sie, nutzten die klubeigene Infrastruktur, ruderten in den Booten des DRN und erkundeten die Umgebung. 

Gemeinsames Essen im Bootshaus, wo die Jugendlichen wohnten.

Auch ein Ausflug zum nahegelegenen Strand bei Augustenhof durfte nicht fehlen – „da ist ein wenig mehr Sand als bei uns in Dyvig“, scherzte DRN-Mitglied Jan Georg Hoff.

Neben mehreren Rudereinheiten gab es ein sportliches Rahmenprogramm: Die Jugendlichen trainierten in der Sporthalle der Deutschen Schule in Lunden, wanderten, joggten und verbrachten gemeinsame Abende mit Spielen und Filmen.

Wenn man eine große Jugendgruppe bei Laune halten möchte, gehört es auch dazu, solche Touren zu unternehmen.

Mirco Theede

Kim Koltermann, Vorsitzender der Friedrichstädter Rudergesellschaft, zeigt sich begeistert: „Mit der Unterstützung durch den DRN, der ein toller Gastgeber war, konnten wir ein sehr abwechslungsreiches Wochenende verbringen.“ 

Die Jugendlichen aus Friedrichsstadt nutzen die Turnhalle der Deutschen Schule Lunden.

Auch die Betreuer Jolina Albrecht und Mirco Theede lobten die Vielfalt an Aktivitäten und die offene Atmosphäre. „Wenn man eine große Jugendgruppe bei Laune halten möchte, gehört es auch dazu, solche Touren zu unternehmen – und die machen auch uns als Betreuer richtig Spaß“, so Theede.

Die Jugendlichen selbst äußerten sich ebenfalls durchweg positiv. „Es war toll, in Düwig auch rudern zu dürfen“, sagte die 14-jährige Johanna Schaar. Ihre Freundin Yuna Reußner empfand besonders das Bootshaus als gemütlich, und die 16-jährige Kay-Svea Gredel hob die Stärkung des Teamgeists hervor.

Die Jugendlichen im Ruderboot des DRN

Für den DRN war der Besuch ein Gewinn auf vielen Ebenen. „Wir fanden das richtig schön“, so Hoff, „solche Begegnungen zeigen, wie viel Freude der Sport über Vereinsgrenzen hinaus bringen kann.“

Ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen – im Gegenteil: „Natürlich kommen wir gerne wieder“, betont Koltermann. Er ist sicher: Die langjährige Verbindung zwischen Nordschleswig und Schleswig-Holstein lebt – und wurde an diesem Wochenende einmal mehr mit Leben gefüllt.