Nato-Übung

„Ramstein Flag“-Premiere für F-35-Jets in Skrydstrup

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Formationsflüge sind ein Punkt des Programms. Das Foto stammt von der Nato-Übung aus dem Vorjahr.

Erstmals nehmen Dänemarks F-35-Kampfjets an der Nato-Übung „Ramstein Flag“ teil. Vom Luftwaffenstützpunkt Skrydstrup aus heben internationale Flugzeuge zu komplexen Missionen ab, die Raketenabwehr und elektronische Kriegsführung umfassen.

In den nächsten anderthalb Wochen starten internationale Kampfflugzeuge vom Stützpunkt Skrydstrup. Erstmals beteiligt sich das Jagdgeschwader Fighter Wing Skrydstrup mit Dänemarks F-35-Kampfjets an der Nato-Übung „Ramstein Flag“.
Italienische F-35-Flugzeuge und ungarische Gripen-Kampfjets trainieren vom 31. März bis zum 11. April gemeinsam mit den dänischen Einheiten.

Proben des Ernstfalls über Nordeuropa

Die Übung, die im Luftraum über Nordeuropa stattfindet, verfolgt nach Angaben des dänischen Verteidigungskommandos ein einziges Ziel: die Allianz auf den Ernstfall vorzubereiten. Abwehr von Raketen, elektronische Kriegsführung und Einsätze in Krisengebieten stehen auf dem Programm.

„Dabei liegt der Fokus auf der Planung und Durchführung komplexer Missionen, die alle militärischen Bereiche – Luft, Land, See und Weltraum – einbeziehen“, teilt „Forsvarskommando“ mit.

Skrydstrup als Gastgeber

Für die dänischen F-35 ist die Ramstein-Übung eine Premiere.

Die Niederlande sind Gastgebernation der Nato-Übung. Die über 90 teilnehmenden Flugzeuge sind indes auf zwölf Basen in Europa verteilt, darunter Skrydstrup. Dort sind täglich zwei bis drei Flüge geplant, darunter auch nächtliche Einsätze. Neben Kampfjets kommen Unterstützungsflugzeuge sowie maritime und Spezialeinheiten zum Einsatz.

Bei der großangelegten Nato-Übung „Ramstein Flag“ simulieren die Teilnehmerländer verschiedene Bedrohungsszenarien.