Deutsche Minderheit

Kirsten Bachmann will Sonderburgs Bürgermeisterin werden

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Kirsten Bachmann während eines Interviews

Ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl geht die Sonderburger Stadtratspolitikerin Kirsten Bachmann einen weiteren Schritt nach vorn. Die Stadtratsgruppe und der Vorsitzende der SP unterstützen sie.

Im September hat Kirsten Bachmann den Vorsitz der Schleswigschen Partei (SP) in Sonderburg von Stephan Kleinschmidt übernommen. Im September wurde sie die neue Gruppenvorsitzende. So zieht die Minderheit der deutschen Volksgruppe am Alsensund mit einer neuen Frontfigur in den Wahlkampf 2025.

„Ich bin fest entschlossen, als Spitzenkandidatin in den Kampf zu gehen. Die Arbeit in der Stadtratsgruppe, die Zusammenarbeit mit den anderen Stadtratsparteien und unsere politischen Resultate sind es, warum ich ins Rennen gehe“, so die Stadtratspolitikerin.

SP bleibt Partei der Mitte

Die Schleswigsche Partei hat über zwei Jahrzehnte lang Verantwortung übernommen, Einfluss gehabt und mit denjenigen zusammengearbeitet, die das wollten. Einzelne Stadtratsparteien verschanzen sich aber auf einer Seite, rechts oder links. Die Schleswigsche Partei will auch weiterhin die Partei der Mitte sein.

Die SP hat in den vergangenen Jahren selbstbewusst verschränkte Arme in gute Lösungen verwandelt. „Wir wollen weiterhin eine starke Partei der Mitte sein, die auf die breite Zusammenarbeit hinarbeitet, auch wenn das eine Herausforderung ist. Wir meinen, das ist der beste Weg für die besten Beschlüsse“, so Kirsten Bachmann.

Sie bringt viel Erfahrung mit

Kirsten Bachmann ist gelernte Pflegefachkraft, sie war jahrelang Teil eines palliativen Teams und arbeitet heute bei der Heimhilfe. Die 54-jährige, dreifache Mutter verfügt daher über ein breites Wissen im Sozial-, Senioren- und Gesundheitsbereich. Gepaart mit ihren politischen Erfahrungen hat sie einen großen Vorsprung, wenn es darum geht, realistische, verantwortungsvolle und effektive politische Lösungen zu finden.

Nach 20 Jahren in der Kommunalpolitik gibt Stephan Kleinschmidt seine Leitung in der Schleswigschen Partei ab. Er steht voll hinter seiner Nachfolgerin. „Kirsten ist eine effektive und handlungsstarke Stadtratspolitikerin und Ausschussvorsitzende mit einem tiefen Einblick in die täglichen Bedürfnisse der Bürger und der Politik. Mit ihrem soliden Wissen über die internen Arbeitsgänge kann sie praktische und realistisch orientierte Lösungen finden“, so Stephan Kleinschmidt. Er ist nun der politische Sprecher.

Die Stadtratspolitikerinnen Kirsten Bachmann (l.) und Christel Leiendecker zum Ringreiterfest 2023.

Christel Leiendecker ist auch bereit

Auch ihre Parteikollegin Christel Leiendecker geht erneut für die Schleswigsche Partei an den Start. Kirsten Bachmann und Christel Leiendecker sitzen seit 2017 im Sonderburger Stadtrat.

„Kirstens Einstellung, ihre Erfahrungen und ihre Kenntnis über die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger – und nicht zuletzt ihre Fähigkeit, anderen zuzuhören – spielt eine entscheidende Rolle, wenn Beschlüsse getroffen werden müssen“, meint auch der Vorsitzende der Schleswigschen Partei in Sonderburg, Arno Knöpfli. „Mit Kirsten und Christel und ein paar neuen Kandidaten sichern wir Kontinuität und Erneuerung“, so Knöpfli.

Die Aufstellungsversammlung der Schleswigschen Partei wird im Februar 2025 durchgeführt. Dort werden die Spitzen- und Stadtratskandidatinnen und -kandidaten offiziell gewählt.