Deutsche Minderheit

Das ist der neue Deutsche Kindergarten Sonderburg

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Der Deutsche Kindergarten Sonderburg hat am Kærvej ein großes Außengelände mit mehreren Grünflächen, Ballbahn und Spielplatz.

Der Deutsche Kindergarten Sonderburg ist in neue Räumlichkeiten am Kærvej umgezogen. Kinder, Eltern und Großeltern entdecken moderne Gruppenräume und ein großzügiges Außengelände. Nach mehreren Umzügen freuen sich 75 Kinder und das Team über bessere Bedingungen – und eine langfristige Perspektive.

Der Deutsche Kindergarten Sonderburg hat sein neues Zuhause bezogen. Nach einjähriger Zwischenunterbringung in der Ahlmannsschule beginnt nun ein neues Kapitel am Kærvej, direkt neben der Deutschen Schule Sonderburg.

Am Dienstagnachmittag konnten sich Kinder, Geschwister, Eltern und Großeltern den Kindergarten und die Krippe anschauen – und den weitläufigen Spielplatz erkunden.

Wie einst sein großer Bruder besucht auch Liam Jessen den Deutschen Kindergarten Sonderburg. Mutter Line Jessen war am Dienstag dabei, und ihre erste Rückmeldung ist: „Ich finde es gut, dass Kindergarten und Krippe hier näher aneinander dran sind. Mein erster Eindruck ist gut, und der Spielplatz hier ist viel, viel besser als der alte.“

Nach zwei Umzügen ist der Deutsche Kindergarten Sonderburg am Kærvej gelandet. 75 Mädchen und Jungen besuchen die Institution.

„Jetzt müssen wir eine neue Routine finden, und dafür haben wir jetzt beste Bedingungen“, freut sich Abteilungsleiterin Melanie Krumbügel. „Kindergarten und Krippe sind nun auch räumlich wieder näher aneinander dran, und das ist im Alltag sehr hilfreich.“

Line Jessen mit ihrem Kindergartenkind Liam und Oma Janne Christiansen

In der Ahlmannsschule waren beide Abteilungen in einem abgetrennten Stockwerk untergebracht. „Hier kann man sich jetzt sehr viel leichter austauschen und helfen“, so die Abteilungsleiterin.

Noch ist nicht alles an seinem Platz – in der Halle lagern noch Gegenstände, die nun nach und nach eingeräumt werden.

Hinter Abteilungsleiterin Melanie Krumbügel und ihrem Team liegen anstrengende Umzugswochen.

Vor allem das Außengelände im Kindergarten begeistert die Kinder sowie Angestellte und Eltern. Statt des asphaltierten Schulhofs in der Ahlmannsschule gibt es am Kærvej Rasenflächen, Hecken, Hügel und Bäume. „Das ist eine enorme Verbesserung, und darüber freuen wir uns“, sagt Krumbügel, während neben ihr im Fundament der abgesperrten Schaukel noch der Beton aushärtet.

Zeit der Umzüge ist vorbei

Manche Spielgeräte wurden erst am Dienstag aufgestellt – hier muss der Beton im Fundament erst noch aushärten, bevor die Kinder schaukeln dürfen.

Was noch fehlt, ist ein Außenraum, in dem die Krippenkinder schlafen können. Melanie Krumbügel erklärt: „Der Raum wird noch gebaut, also ganz fertig sind wir noch nicht.“

Sie ist aber dankbar, dass die Zeit der Umzüge vorbei ist. „Wir sind noch nicht angekommen, aber wir sind froh, dass wir jetzt ankommen können. So ein Umzug ist einfach furchtbar anstrengend, und wir sind erleichtert, dass es jetzt geschafft ist. Wir wissen jetzt, warum wir es gemacht haben und müssen nun keine Provisorien mehr ertragen.“

75 Kinder besuchen den Deutschen Kindergarten Sonderburg, aufgeteilt in drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. 15 pädagogische Angestellte betreuen die Mädchen und Jungen, dazu kommen zwei Küchenmitarbeiterinnen und ein Hausmeister.

Einige Spielgeräte werden erst in der kommenden Woche zur Benutzung freigegeben. Das große Rutsch- und Kletterstativ in der Mitte des Spielplatzes ist aber bereits eingeweiht.

Mutter Jolanta Homa Clausen schaute mit ihrer Familie am Dienstag ebenfalls vorbei. Sie sagt zum neuen Standort: „Es sieht gut aus, und hier gibt es sehr viel mehr Platz als im alten Kindergarten.“

Marco Seefeldt ist Leiter der DKS (Deutsche Kindergärten Sonderburg) und ebenfalls froh über den überstandenen Umzug: „Ganz gelandet fühlt es sich noch nicht an. Aber es ist auf jeden Fall eine Erleichterung, da angekommen zu sein, wo wir jetzt auch viele Jahre bleiben. Jetzt haben wir eine langfristige Perspektive!“

Der anderthalbjährige Sebastian und Schwester Yvon besuchen ab sofort den Kindergarten am Kærvej. Mit den Eltern Jolanta und Svend und der großen Schwester Masha erkundeten sie am Dienstag erstmals ihre neue Einrichtung.

Sein Wunsch: „Ich hoffe, es war der letzte Umzug der DKS überhaupt. Nach vier Umzügen in zwei Jahren hat man einfach keine Lust mehr.“

DKS-Leiter Marco Seefeldt stand am Dienstag am Grill. Er sagt: „Hut ab vor allen, die hier mitgeschleppt und eingerichtet haben. Was das Personal geleistet hat, verdient große Anerkennung.“