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„DanGer“-Festival will Grenzland in Ladelund zusammenbringen

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In Renz kamen trotz wechselhaften Wetters rund 1.000 Gäste zum eintägigen Musikfest. Jetzt ist Ladelund an der Reihe.

Am kommenden Wochenende sollen Grenzen verschwinden und Musik Menschen verbinden, wenn am Naturbad Ladelund deutsche und dänische Künstlerinnen und Künstler auf einer Bühne mitten im Wasser auftreten. Den Auftakt des grenzüberschreitenden Projekts machte Renz bereits im Juni.

Das idyllische Naturbad in Ladelund wird am 5. und 6. September zu einem grenzüberschreitenden Kulturort. Dann soll das „DanGer“-Festival unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ Musikbegeisterte von beiden Seiten der Grenze anlocken.

Unter anderem Lotto King Karl, Torfrock, Fools Garden, Johnny Deluxe, Rikke Thomsen, Abba Fever und Die Andersons bringen Deutschland und Dänemark auf einer Bühne zusammen. Moderiert wird der Tag von der Kieler Sängerin und Moderatorin Kaya Laß.

Initiative kam aus Nordschleswig

Bereits am 7. Juni 2025 feierte Renz (Rens) bei freiem Eintritt sein eigenes „DanGer“-Festival – mit erhofftem Erfolg. Geschätzt 1.000 Gäste kamen bei wechselhaftem Wetter.

Allen voran Kurt Asmussen, Vorsitzender des Renzer Dörfervereins „Rens Egnråd“ und seines Zeichens Stadtratspolitiker der Schleswigschen Partei (SP), ergriff im vergangenen Jahr die Initiative für dieses Gemeinschaftsprojekt.

Asmussen, großer Verfechter des grenzüberschreitenden Austausches, hatte sich mit Ladelund und dessen Bürgermeister Lutz Martensen vernetzt. Dort kam dann die Idee einer zweiteiligen Konzertveranstaltung auf. Gemeinsam warb man bei Interreg um Mittel für das Festival-Projekt und bekam diese auch. 84.000 Euro Zuschuss halfen, das Festivalprojekt zu verwirklichen.

„Es bietet sich einfach an, hier im grenznahen Raum gemeinsam Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und die Menschen zusammenzubringen“, so Kurt Asmussen damals zum „Nordschleswiger“.

Ehrenamtlich organisierte Feste

Laut Pressemitteilung sei das Ziel des Projektes, die Grenze in den Köpfen verschwinden zu lassen und neue Freundschaften über die Ländergrenzen hinweg zu schließen. „Musik und gemeinsames Genießen soll Brücken bauen, Vorurteile abbauen und neue Begegnungen ermöglichen.“

Die dänisch-deutsche Kooperation Renz/Ladelund hat mit Claus Ruhe Madsen (CDU), schleswig-holsteinischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, einen namhaften Schirmherrn für das Konzertprojekt „DanGer“ gewinnen können.

Das gesamte Festival wird ehrenamtlich organisiert. Dafür kommen Helferinnen und Helfer aus der Region beidseits der Grenze zusammen. In Ladelund werden bis zu 2.600 Besuchende an jeweils beiden Festivaltagen erwartet. Tickets gibt es als Wochenendticket oder Tagesticket online über eventim.de oder sh-tickets.de sowie an regionalen Vorverkaufsstellen. Mehr Infos unter danger-festival.de.