Vereinsleben

Abrudern 2024: Die deutschen Rudervereine beenden die Saison

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Die Mitglieder vom Deutschen Ruderverein Gravenstein haben mithilfe von Helga Petersen vom Steg aus abgelegt und starten zu ihrer letzten Rudertour.

Die drei deutschen Rudervereine in der Kommune Sonderburg haben am Wochenende abgerudert. Die Fotos der (fast) letzten Rudertouren über das Wasser.

Das Abrudern ist der offizielle Abschluss der Saison. An dem Tag können Mitglieder der Rudervereine die letzten Kilometer übers Wasser ziehen, die der Saison angerechnet werden.

In Gravenstein (Gråsten), Sonderburg (Sønderborg) und Düwig (Dyvig) ließen die deutschen Rudervereine die Boote ein letztes Mal zu Wasser.

In Sonderburg saßen einige aktive Mitglieder des Deutschen Rudervereins Germania bereits am Vormittag in den Booten und zogen ihre Runden über den Alsensund (Alssund).

Am Bootshaus von Germania in Sonderburg: Zusammen mit der Uhr wurden die Ruderboote am Sonnabend zurückgestellt.

Anschließend holte der Verein die Fahne vor dem Bootshaus an der Adresse Verdens Ende ein, und der Vorsitzende Günther Andersen hielt eine kurze Ansprache zum Saisonabschluss. Bei einem gemeinsamen Frokost ließen die Vereinsmitglieder die Saison ausklingen.

Beim Deutschen Ruderverein Gravenstein (DRG) machte sich zum Abschied ein Dreier mit Steuerfrau auf, um das Abrudern zu zelebrieren. Vier Mitglieder zogen ihre Abschiedsrunde auf dem Nübeler Noor.

Der Deutsche Ruderverein Germania ist am Alsensund in Sonderburg zu Hause.
Bevor die Boote von Germania zurück in die Halle getragen werden, spülen die Mitglieder das Salzwasser ab.
Chris Eisenkrämer (l.) und der Vereinsvorsitzende Günther Andersen holten im vergangenen Jahr die Flagge ein, die während der Saison vor dem Bootshaus geweht hat.
Vor dem gemeinsamen Frokost hielt der Vorsitzende Günther Andersen eine kurze Ansprache vor dem Bootshaus am Alsensund.

Bereits am Vormittag waren viele Mitglieder ins Bootshaus gekommen, um beim Herbstputz des Gebäudes und des Bootsraums zu helfen. Als Abschluss des aktiven Tages lud der DRG zu 15 Uhr zum gemeinsamen Kuchenbüfett ein.

In Düwig nutzten zwei Mitglieder des Deutschen Rudervereins Norderharde (DRN) das Abrudern für eine Tour auf der Bucht. Jan Georg Hoff und seine Frau Kristina zogen im langen Zweier ihre Runde.

Im Bootshaus des DRG überwintern die Boote, während oben im Vereinshaus auch im Winter Aktivitäten wie Yoga und Veranstaltungen stattfinden.
Eine letzte Runde Rudern im vergangenen Jahr 2024
Ein letztes Mal für diese Saison fuhr die Fahne des DRG mit einem Boot hinaus.
Vor dem Gravensteiner Bootshaus zogen Stephan Knobloch, Katrin Poppe, Magenta Christiane Lorz und Steuerfrau Michaela Knobloch eine letzte Runde auf dem Nübeler Noor.

Sie verrieten: Auch nach dem Abrudern wird in Düwig bei gutem Wetter im Winterhalbjahr gerudert. „Die Kilometer zählen dann aber für die neue Saison“, sagt Jan Georg Hoff.

Beim Grünkohlessen am 22. November verteilt der DRN die Pokale an die Personen, die sich in der nun beendeten Saison besonders hervorgetan haben.

Beim DRN nutzten am Sonnabend zwei Mitglieder die Gelegenheit zum Rudern.
Das Bootshaus des DRN liegt direkt an der Bucht zu Düwig.
Rund 15 Personen nahmen Sonnabend an der Abruder-Veranstaltung im DRN teil.
Mehrere Generationen feierten das Abrudern in Düwig gemeinsam.
Jan Georg Hoff holte die Flagge vom Mast.
Nach jeder Saison muss die vom Wetter zerzauste Fahne entknotet, genäht oder entsorgt werden.