Tennis

Wozniacki musste die Segel streichen

Wozniacki musste die Segel streichen

Wozniacki musste die Segel streichen

New York
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Foto: Geoff Burke/Ritzau Scanpix

Die Weltranglistenzweite Caroline Wozniacki ist als nächste Titelanwärterin bei den US Open früh gescheitert, nachdem die Weltranglistenerste Simona Halep bereits in der ersten Runde rausgeflogen war.

Die dänische Tennisspielerin hat beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York in der zweiten Runde glatt mit 4:6, 2:6 gegen die Weltranglisten-36. Lessia Zurenko aus der Ukraine verloren. Die Australian-Open-Siegerin hatte im ersten Satz mit 3:1, machte dann aber ungewohnt viele Fehler.

„Tsurenko war cleverer als ich. Sie hat so gespielt wie ich hätte spielen müssen, hat variabel gespielt und mich zu Fehlern gezwungen. Ich habe mein Bestes gegeben, aber das hat heute nicht gereicht“, ärgerte sich Caroline Wozniacki über ihren Einsatz: „Ich habe im ersten Satz gut begonnen, versuchte aggressiv zu spielen, aber sie hat immer cleverer gespielt. Ich habe versucht, den Rhythmus des Matches zu ändern, aber das ist mir nicht gelungen. Sie hat mir nichts geschenkt.“

Die 28-jährige Dänin, die in der Vergangenheit zweimal im Endspiel der US Open gestanden hat, kam in der Vorbereitung auf das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres nur auf anderthalb Matches in drei geplanten Turnieren, doch die fehlende Matchpraxis wollte sie nicht als Entschuldigung gelten lassen.

„Ich finde eigentlich nicht, dass mir das Timing gefehlt hat. Die Probleme lagen eher beim Aufschlag und beim Return. Mein Auftakt ist nicht optimal gewesen, aber ich habe in der Woche vor dem Turnier gut trainiert und hatte das Gefühl, dass ich unter den Umständen das Richtige gemacht habe“, so Wozniacki.

In den nächsten Monaten warten die Hartplatz-Turniere in Asien und das Saisonfinale in Singapur. Die Titelverteidigerin steht allerdings noch nicht sicher unter den acht Teilnehmerinnen.

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