Badminton

Axelsen stellt sich auf ein 2020 ohne Turniere ein

Axelsen stellt sich auf ein 2020 ohne Turniere ein

Axelsen stellt sich auf ein 2020 ohne Turniere ein

Kopenhagen
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Viktor Axelsen gewann Mitte März die All England in Birmingham – seitdem ruht die Badminton-Saison. Foto: Andrew Boyers/Ritzau Scanpix

Ein Jahr voller Höhepunkte hätte 2020 sein sollen, doch das Coronavirus hat für eine Absage nach der anderen gesorgt. Viktor Axelsen geht sogar davon aus, dass es in diesem Kalenderjahr kein einziges Turnier mehr geben wird.

Die meisten Sportveranstaltungen waren wegen der Corona-Pandemie schon abgesagt, da war Viktor Axelsen als einer der allerletzten Profi-Sportler der Welt in Aktion. Die Veranstalter der All England Championships in Birmingham beharrten auf eine Durchführung des prestigeträchtigen Badminton-Turniers und konnten am Ende den Dänen als Turniersieger feiern. Der 26-Jährige hat sich darauf eingestellt, dass es für lange Zeit sein letzter Auftritt gewesen ist.

„Ich habe mich eigentlich damit abgefunden, dass wir vielleicht in diesem Jahr nicht mehr spielen werden. Ich würde nicht vom Stuhl fallen, wenn dies zur Realität werden würde“, sagt Viktor Axelsen zu „Politiken“.

Die Badminton-Turniere sind vorerst bis zum September suspendiert worden. Die Olympischen Spiele sind auf 2021 verlegt worden, doch ein anderer Saisonhöhepunkt, der Thomas Cup und Uber Cup um die Mannschafts-WM in Aarhus, ist für Anfang Oktober 2020 vorgesehen.

„Ich frage mich, ob die ganze Welt zu diesem Zeitpunkt schon bereit ist. Wenn vier oder fünf der besten Badminton-Nationen nicht dazu in der Lage sind, ihre Spieler nach Dänemark schicken können, wäre es nicht gerecht und auch ziemlich langweilig. Dann würde ich es lieber ein weiteres Mal verschieben“, so Axelsen.

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