Handball

„Wir sind wieder dran an den anderen Mannschaften“

„Wir sind wieder dran an den anderen Mannschaften“

„Wir sind wieder dran an den anderen Mannschaften“

Tondern/Tønder
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Foto: Karin Riggelsen

Das waren mehr als zwei Punkte, die Rolf Ravn TM Tønder in vorletzter Sekunde  gegen Skanderborg Håndbold sicherte. Der 29:28-Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verhinderte, dass der Tabellenletzte abgehängt  und den Glauben am Verbleib im Oberhaus genommen wurde.

„Wir sind wieder dran und haben den Kontakt zu den anderen Mannschaften nicht abreißen lassen. Das ist wichtig, aber wir dürfen nicht den Fehler machen, ständig auf die anderen zu blicken. Wir können es nicht beeinflussen, was die anderen machen, sondern müssen den Blick auf uns selbst richten. Es ist wichtig, dass wir Spiele gewinnen und Punkte sammeln, dann können wir nach 26 Spielen sehen, wozu es gereicht hat“, meint TMT-Trainer Torben Sørensen, dessen Mannschaft vor der EM-Pause noch auswärts gegen TTH Holstebro und zu Hause gegen Århus Håndbold spielt und noch auf den fehlenden Überraschungssieg gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte hoffen darf.

„Wir haben im bisherigen Saisonverlauf unsere Chancen gegen die großen Mannschaften der Liga gehabt, aber im Gegensatz zu beispielsweise Nordsjælland gegen Aalborg oder Skanderborg gegen BSV haben wir in solchen Spielen den Sack nicht zumachen können und sind noch abgefangen worden. Wir hatten auch gegen Skanderborg unsere Probleme, den Sack zuzumachen. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten aber auch mal das Glück auf unserer Seite. Das hat in dieser Saison oft gefehlt“, so der Trainer.

Nachdem die Tonderaner in den ersten sieben Saisonspielen leer ausgingen, punkteten sie nun in vier der vergangenen acht Partien. Ein Grund dafür sieht er auch in dem gestiegenen Konkurrenzkampf, den der Neuzugang Lasse Hamann-Boeriths weiter anheizt.

„Das Niveau beim Training ist gestiegen. Es gibt hier keine Freifahrtscheine“, meint Torben Sørensen.

Dies hat auch Kristian Klitgaard spüren müssen, der gegen Skanderborg auf der Bank beginnen musste, aber nach seiner Einwechslung den gewünschten Kampfgeist verkörperte und mit acht Toren erfolgreichster Werfer war.

„Ich möchte Ehrgeiz sehen, und Klitgaard hat eines seiner besten Spiele gemacht“, lobt der TMT-Trainer.

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