Handball

Thomas Mogensen versenkt SønderjyskE

Kirsten Andresen
Sonderburg/Sønderborg
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Chris Holm Jørgensen brachte es auf sieben Tore. Foto: Karin Riggelsen

Thomas Mogensen gegen SønderjyskE. So hätte die Partie am heutigen Nachmittag in der Skansen Arena in Sonderburg auch lauten können. Denn nahezu im Alleingang versenkte Mogensen die Hellblauen, und hatte am Ende mit zehn Treffern maßgeblichen Anteil daran, dass Skjern Håndbold einen 30:25-Sieg aus Nordschleswig entführen konnte.

Die Anfangsperiode war von Nervosität geprägt. Beide Mannschaften begingen viele technische Fehler und auch die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Die Gäste aus Skjern bekamen die anfänglichen Nerven zunächst besser in den Griff und konnten sich beim Stande von 7:4 (12.) die erste Drei-Tore-Führung besorgen und bis zur 21. Minute gar auf 12:8 erhöhen. Die SønderjyskE-Abwehr schwächelte und auch in der Offensive scheiterten die Schützlinge von Kasper Christensen zu häufig an Skjerns Emil Nielsen oder an den eigenen Nerven. Dennoch waren es die Hellblauen, die sich mit Rückenwind aus der ersten Hälfte verabschiedeten – von 9:13 (23.) verkürzten sie binnen drei Minuten auf 12:13. Jetzt stand die Halle Kopf! Und obwohl die Gäste noch zweimal erhöhten (14:12/27. und 15:13/29.), trug die Stimmung in der Halle dazu bei, dass die Hausherren mit einem 15:15-Unentschieden in die Kabine gehen konnten.

Der Gastgeber kam besser aus den Startlöchern, und Thorsten Fries seinerseits legte mit einer Glanzparade gegen Skjerns Thomas Mogensen los. Mogensen erhitzte danach die Gemüter: zunächst wurde ein Zweikampf, wo der ehemalige Flensburg-Handewitt-Spieler ins Gesicht getroffen wurde und etwas zu theatralisch agierte, mit einer Zwei-Minuten-Strafe für die Hellblauen geahndet. Die Zuschauer reagierten mit einem gellenden Pfeifkonzert. Doch dies schien den ehemaligen Nationalspieler nur noch weiter anzuspornen. Nahezu im Alleingang sorgte er dafür, dass die Gäste von 16:16 (33.) über 18:16 (35.) auf 25:20 (50.) davonzogen. Die beiden Torhüter Fries und Kristian Pedersen fanden gegen ihn keine Mittel und es kam zu einigen leichten Toren, in der die Situation eigentlich schon geklärt schien.

Anders hingegen bei SønderjyskE. Das Tore werfen schien zunehmend schwieriger. Der bisher toll spielende Aaron Mensing wirkte in der Schlussviertelstunde müde und fand im Abschluss nicht mehr die gleich Kraft und Präzision.

Denn Schlusspunkt an diesem Nachmittag setzte – wie sollte es anders sein – Thomas Mogensen mit seinem zehnten Treffer zum 30:25.

SønderjyskE – Skjern Håndbold (15:15) 25:30

SønderjyskE: Kristian Dahl Pedersen, Thorsten Fries, Henrik Nordlander – Rasmus Bertelsen, Oliver Nøddesbo Eggert (2), Frederik Børm (1), Christian Jensen (2), Kasper Olsen, Chris Holm Jørgensen (7), Frederik Ladefoged, Steffan Kjer Høi, Aaron Mensing (8/3), Mikkel Hansen, Martin Kærgaard Pedersen (2), Mikkel Kjær Møller, Arnar Birkir Hálfánsson (3).

Skjern Håndbold: Emil Nielsen, Björgvin Pall Gustavsson – Thomas Mogensen (10), Benjamin Jakobsen (2), Tandri Már Konrádsson, Anders Eggert (3/3), Christoffer Cichosz (3), Jonathan Stenbäcken, Jan Grebenc (3), Bjarke Christensen (2), Kasper Søndergaard (4), Sebastian Augustinussen, Eivind Tangen (3).

Zeitstrafen: 2:3.

Siebenmeter: 2:2.

Schiedsrichter: Morten Lethan Albrechtsen und Mik Trustrup Larsen.

Zuschauer: 2.158.

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