Deutsch-dänisch

70 Jahre – und gar nicht alt

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Tonderns Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (r.) spricht bei dem Schackenborg-Dialog über seine eigenen Erfahrungen. Die Veranstaltung wird von Siegfried Matlok (2. v. r.) moderiert (Archivfoto).

Schackenborg feiert die Bonn-Kopenhagener Erklärungen. Deutsche und dänische Minderheitenvertreter diskutieren in Mögeltondern über die Gegenwart und die Zukunft ihrer jeweiligen Minderheit.

Schloss Schackenborg war durch die Grenzlandgeschichte immer eine zentrale deutsch-dänische Drehscheibe. Sowohl für das Dänentum als auch selbst in schwierigsten Zeiten für das Heimdeutschtum. Vor diesem Hintergrund feiert Schackenborg am Dienstag, 18. März, den 70. Jahrestag der Bonn-Kopenhagener Minderheitenerklärungen – mit Blick voraus auf die 100!

Im Rahmen von Schackenborg-Dialog und in Zusammenarbeit mit „Tønder Amts Grænseforening“ diskutieren zwei junge/jüngere Vertreter der beiden Minderheiten über Gegenwart und Zukunft ihrer jeweiligen Minderheiten.

Für die dänische Minderheit sprechen der Informationschef von „Sydslesvigsk Forening“, Rasmus Meyer, und das Flensburger SSW-Stadtratsmitglied Mats Rosenbaum. Für die deutsche Minderheit werden Sonderburgs Vizebürgermeister Stephan Kleinschmidt (Schleswigsche Partei) und „Nordschleswiger“-Chefredakteur Gwyn Nissen sprechen.

Rückblick und Ausschau mit Historiker

Einleitend gibt der Historiker Jørgen Kühl, Schleswig, Rückblick und Status auf 70 Jahre „København-Bonn“ und als Vertreter von Mehrheit und Minderheit wird in Personalunion Tonderns Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) über seine eigenen Erfahrungen und Herausforderungen sprechen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung auf Schloss Schackenborg am Dienstag, 18. März, von 17.30 bis 19 Uhr sind auf der Homepage https://schackenborg.dk/arrangementer/ erhältlich.