Deutsche Minderheit

Dänisch-deutsche kirchliche Zusammenarbeit trotz Corona

Dänisch-deutsche kirchliche Zusammenarbeit trotz Corona

Dänisch-deutsche kirchliche Zusammenarbeit trotz Corona

Gravenstein/Gråsten
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In einem Faltblatt informiert der Freundschaftsverein über seine Aktivitäten und Anliegen. Foto: Dänischer-deutscher Freundschaftsverein für kirhliche Zusammenarbeit.

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Der Freundschaftsverein traf sich zur Generalversammlung in der Förde-Schule in Gravenstein. Mit einem Geldbetrag aus einer Erbschaft werden die Vereinsaktivitäten gestärkt.

Der 2008 gegründete dänisch-deutsche Verein für kirchliche Zusammenarbeit hat bei seiner Generalversammlung in der Förde-Schule Gravenstein (Gråsten) Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr gehalten. Die Vorsitzende Karin Sina berichtete über die Durchführung der Vereinsaktivitäten trotz der starken Beschränkungen zur Abwehr der Corona-Pandemie. Neben der Generalversammlung im Frühjahr 2020 konnte auch der „Højskoledag“ im September des vergangenen Jahres stattfinden.

Finanzielle Mittel für zusätzliche Aktivitäten

Karin Sina berichtete den anwesenden Mitgliedern auch über eine unerwartete finanzielle Zuwendung zugunsten des Freundschaftsvereins aus einem Erbe. Mit Begeisterung wurde die Nachricht über den Geldbetrag aufgenommen. Das Erbe, das der Verein erhalten hat, kann zugunsten der Ziele des Vereins eingesetzt werden, nämlich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den dänischen und deutschen Gemeinden in Gravenstein, Rinkenis (Rinkenæs), Bau (Bov), Holebüll (Holebøl), Broacker (Broager) und Norburg (Nordborg) zu fördern. Der Verein möchte nun noch mehr den Fokus auf seine Ziele setzen und hat jetzt die finanziellen Möglichkeiten für Veranstaltungen, die vorher nicht durchgeführt werden konnten.

Gemeinschaft deutscher und dänischer Gemeinden

Der Vorstand arbeitet nun auf neue Weise daran, wie Brücken zueinander gebaut und die Gemeinschaft  zwischen deutschen und dänischen Kirchengemeinden gestärkt werden kann. Nach den anstehenden Wahlen hat sich der Vorstand konstituiert. Karin Sina wurde als Vorsitzende wiedergewählt, ebenso Bodil Glenthøj als 2. Vorsitzende, Dieter Jessen als Kassierer und Cornelia Simon als Schriftführerin.

Die Ekensunder Pastorin Mette Carlsen scheidet aus dem Vorstand aus, da sie eine neue Stelle antreten wird. Das bedeutet, dass nun ein neues Mitglied für den Vorstand unter den dänischen Pastorinnen und Pastoren gefunden werden muss. Im Verein sind alle Interessierten willkommen. Das gleiche gilt für die Veranstaltungen, auf die in den örtlichen Medien oder per Mail an die Mitglieder hingewiesen wird.

Im Frühjahr und Herbst wird meist ein Ausflug zu Zielen nördlich oder südlich der Grenze unternommen oder Kirchen und Museen besucht. Außerdem gibt es Vorträge, Liederabende oder Wanderungen.  Die Mitgliedschaft kostet pro Jahr 100 Kronen.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Orbáns Schatten reicht bis zu uns ins Grenzland“