Umwelt und Natur

Verschmutzung: Umweltministerin will helfen

Verschmutzung: Umweltministerin will helfen

Verschmutzung: Umweltministerin will helfen

jt
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Lea Wermelin (Sozialdemokraten) Foto: Nikolai Linares/Ritzau Scanpix

Der Fund von Vinylchlorid am Himmark Strand ist laut der dänischen Umweltministerin besorgniserregend. Sie bietet nun die Hilfe der Umweltbehörde an.

Wie schlimm es um die Verschmutzung am Himmark Strand im Norden von Alsen steht, muss schnellstmöglich festgestellt werden. Das unterstreicht die Umweltministerin Lea Wermelin (Sozialdemokraten), nachdem im Meeresboden bei Himmark Vinylchlorid, das von einer alten Mülldeponie des Unternehmen Danfoss stammt, nachgewiesen wurde.

Sie hat angeboten, dass die Umweltbehörde der Region Süddänemark mit Rat und Tat zur Seite steht, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau. „Die Situation ist sehr besorgniserregend. Es muss schnellstmöglich etwas unternommen werden”, so Wermelin.

Die Region Süddänemark und die Kommune Sonderburg haben den Staat um finanzielle Hilfe für die Aufräumarbeiten gebeten. Auch Danfoss wolle zu einer Lösung des Problems beitragen. „Viele denken wahrscheinlich, dass derjenige, der die Verschmutzung verursacht, auch zahlt. Und das ist im heutigen Dänemark auch der Fall. Aber damals wurden diese Stoffe mit der Genehmigung der Behörden dort deponiert”, so Wermelin. Deshalb sei die Situation im Himmark-Fall anders.

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