Klimawandel

Fünf Energieparks könnten in Nordschleswig entstehen

Fünf Energieparks könnten in Nordschleswig entstehen

Fünf Energieparks könnten in Nordschleswig entstehen

Kopenhagen/Nordschleswig
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Zukünftig wird es voraussichtlich mehr Solarparks in Nordschleswig geben. Foto: Ute Levisen

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Die Regierung will den Ausbau von Sonnen- und Windparks an Land beschleunigen. 32 Standorte sind in der engeren Auswahl. Zwei davon liegen in der Kommune Tondern, drei in Apenrade.

Die Regierung will Sonnen- und Windparks in Dänemark bauen. Bei einem Screening hat das Ministerium für Landdistrikte und Kirchen 32 mögliche Standorte gefunden. Zwei davon liegen in der Kommune Tondern (Tønder) und drei in Apenrade (Aabenraa).

Die Kommunen haben die möglichen Platzierungen vorgeschlagen, und das Ministerium hat daraufhin das Screening vorgenommen. Die Standorte sind noch nicht endgültig, zunächst soll noch bis Frühjahr 2024 ein Dialog mit den betroffenen Kommunen und den kommenden Betreibern stattfinden. Bei einer Pressekonferenz in Vejen betonte die Ministerin für Kirchen und Landdistrikte, Louise Schack Elholm (Venstre), jedoch, sie gehe davon aus, dass die meisten der 32 möglichen Energieparks gebaut werden können. Sie wolle jedoch nicht ausschließen, dass sich die exakten Standorte noch verschieben könnten.

Kommune Tondern

In Tondern sind die Gebiete „Reisby Hede“ und „Vollum Enge“ als potenzielle Standorte ausgewiesen.

Die beiden möglichen Energieparks in der Kommune Tondern Foto: Plan- og Landdistriktstyrelsen

Ersterer hat ein Areal von 511 Hektar und liegt nördlich von Norder-Seiersleff (Nørre Sejerslev). Hier können nach Einschätzung des Ministeriums 108 Megawatt Windkraft und 18 Megawatt Solarenergie produziert werden.

„Vollum Enge“ liegt bei Norderwollum (Nørre Vollum). Auf dem Gelände von 438 Hektar können Anlagen für 66 Megawatt Windenergie und 152 Megawatt Sonnenenergie aufgestellt werden.

Kommune Apenrade

Zwei der möglichen Standorte in der Kommune Apenrade sind „Bølåvej“ und „Padborg Klimapark“ in der Nähe von Pattburg (Padborg). „Korup“ liegt zwischen Rothenkrug (Rødeko) und Lügumkloster (Løgumkloster).

Der mögliche Solarpark „Korup“ Foto: Plan- og Landdistriktstyrelsen

Letzterer umfasst ein Gelände von 183 Hektar. Dort ist Platz für Solarzellen, die 180 Megawatt produzieren sollen. „Padborg Klimapark“ würde gegebenenfalls 410 Hektar groß werden, und es könnten Solaranlagen für 360 Megawatt aufgestellt werden. „Bølåvej“ direkt an der Grenze umfasst ein Gelände von 483 Hektar. Hier könnten 30 Megawatt Windenergie und 390 Megawatt Sonnenergie erzeugt werden.  

Zwei der Standort liegen nahe der Grenze. Foto: Plan- og Landdistriktstyrelsen
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Marle Liebelt Hauptredaktion
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