Deutsche Minderheit

Am 15. Februar Auftakt zum BDN-Theaterabo in Flensburg

Am 15. Februar Auftakt zum BDN-Theaterabo in Flensburg

Am 15. Februar Auftakt zum BDN-Theaterabo in Flensburg

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Das Familienballett „Des Kaisers neue Kleider" steht bei der ersten Vorstellung des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters im Rahmen des BDN-Theaterabos auf dem Programm. Foto: shz

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Mit den Fahrten zur Ballett-Aufführung „Des Kaisers neue Kleider“ beginnt das Programm des Bundes Deutscher Nordschleswiger. Kulturkonsulent Uffe Iwersen: Nach jetzigem Stand kann das Angebot über die Bühne gehen.

Viele Theaterfreundinnen und -freunde in Nordschleswig verfolgen in diesen Wochen die Entwicklung auf dem Gebiet der Vorschriften für Kulturveranstaltungen angesichts der andauernden Corona-Pandemie.

Am 15. Februar beginnt BDN-Abo

Der für das Theaterabonnement des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) zuständige Kulturkonsulent Uffe Iwersen berichtet dem „Nordschleswiger“, dass das in der laufenden Saison auf vier Vorstellungen im Stadttheater Flensburg begrenzte Angebot am 15. Februar mit der Fahrt zum Ballett von Emil Wedervang Bruvang, „Des Kaisers neue Kleider“, anläuft.

„Nach derzeitigem Stand wird die Fahrt von Nordschleswig zur Aufführung des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters durchgeführt“, so Iwersen, der hinzufügt, dass alle, die sich für das Abo angemeldet haben, in den kommenden Wochen die Karten und Unterlagen zu den Abfahrtsorten und -zeiten in Nordschleswig zugeschickt bekommen.

Anmeldungen weiterhin möglich

„Außerdem können sich alle noch bis unmittelbar vor der Aufführung am 15. Februar beim BDN in Apenrade, Telefon 74 62 38 33, oder über die Homepage unter bdn.dk über die Stichwörter Kultur und Theaterabo zur Teilnahme anmelden“, so der Kulturmitarbeiter des BDN im Haus Nordschleswig.

Das Foto zeigt die Ankunft des BDN-Theaterabobusses im Herbst 2018 am Stadttheater in Flensburg Foto: Volker Heesch

Bei Teilnahme an den Fahrten müssen die aktuellen Vorschriften zur Covid-19-Ansteckung eingehalten werden. Derzeit gilt im Landestheater in Schleswig-Holstein die 2G-Regel sowie die Vorschrift zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Grenzpassage kein Problem

„Für die Teilnehmenden an der Theaterfahrt aus Nordschleswig gibt es keine Probleme bei der Überquerung der deutsch-dänischen Grenze, denn für sie gelten die Ausnahmeregelungen für Grenzlandbewohner, dass sie keine Tests nach der Rückkehr nach Dänemark vornehmen lassen müssen“, betont Uffe Iwersen.

Außerdem gehe es um einen Kurzaufenthalt von unter 24 Stunden Dauer. Er hofft, dass sich noch viele Theaterfreundinnen und -freunde für das Theaterabo anmelden, denn die Zahl der Teilnehmenden liegt in der laufenden Saison unter dem Niveau der Vor-Corona-Jahre. „Wir wollen ja gerne das Angebot fortsetzen“, so Iwersen, der betont, dass bei den Anfahrten und im Theater selbst alle Hygienevorschriften eingehalten werden.

Beim Landestheater läuft der Spielbetrieb

Iwersen unterstreicht, dass beim Schleswig-Holsteinischen Landestheater der Spielbetrieb im Rahmen der in Schleswig-Holstein geltenden Vorschriften seit Saisonstart im Herbst läuft. Nach der Ballett-Aufführung am 15. Februar folgt am Dienstag, 22. März, die Aufführung des „Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe – die vom jungen Dichter verfasste Frühfassung der berühmten Tragödie. Am 26. April steht unter dem Titel „Fischbrötchenblues“ ein schräger Heimatabend mit viel Musik von Peter Schanz auf dem Programm. Zum Abschluss des Abonnements gibt eine Aufführung der berühmten Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana.

Das Abo einschließlich Bustransport kostet für BDN-Mitglieder 1.400 Kronen. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende zahlen 600 Kronen. Nichtmitglieder müssen jeweils 200 Kronen Aufschlag zahlen.

Mehr lesen