Leserbrief

„Wenn Apenrade nicht will – geben wir denen eine Chance, die es wollen!“

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Kurt Asmussen

Kurt Asmussen, Stadtratskandidat der Schleswigschen Partei für die Kommunalwahl 2025, hat folgenden Leserbrief zur Entwicklung in der Kommune Apenrade eingesandt.

In den letzten Jahren haben wir gegen fast alle großen Entwicklungsprojekte in Apenrade massiven Widerstand erlebt. Von „Hvalen“ bis zum Nørreport-Projekt wurde alles kritisiert, bevor die Ideen überhaupt umgesetzt werden konnten.

Allmählich stelle ich mir die Frage: Sollen wir weiterhin Energie und Ressourcen dort einsetzen, wo der Widerstand am größten ist – oder sollten wir unsere Aufmerksamkeit stattdessen auf die Teile der Kommune richten, in denen der Wille zur Entwicklung tatsächlich vorhanden ist?

Im Gegensatz zur Stadt Apenrade erleben wir von vielen anderen Ortschaften großen Enthusiasmus. Insbesondere im „Det fælles udviklingsråd“ begegne ich Bürgerinnen und Bürger sowie Lokalräte, die sich auf Entwicklung fokussieren – nicht, um sie zu stoppen, sondern um sie zu ermöglichen!

In Rothenkrug sind wir mit der Umsetzung des Entwicklungsplans bereits im vollen Gange, und es wird spannend sein, die Ergebnisse zu verfolgen. Was wir in Rothenkrug tun, müssen wir in Tingleff fortsetzen.

Hier wird seit Jahren für ein gemeinsames Kultur- und Aktivitätshaus gekämpft – und es sollte die erste von vielen Investitionen in unseren ländlichen Gebieten sein. Denn hier treffen Wille, Ideen und lokales Engagement zusammen und schaffen echte Entwicklung.

Wenn die Stadt Apenrade es vorzieht, Nein zu sagen, müssen wir anderen Ja sagen. Die Ressourcen der Kommunen müssen dort eingesetzt werden, wo sie am meisten nützen – dort, wo die Menschen es wagen, zu träumen und zu handeln.

Es ist an der Zeit, dem Willen zu folgen, nicht dem Widerwillen.

Kurt Asmussen, Pepersmark (Pebersmark),
Spitzenkandidat der Schleswig-Partei zur Kommunalwahl in Apenrade

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