Deutsche Minderheit

Wie in alten Zeiten: Beim Haxenessen wackelte die Wand

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Eine Polonaise durch den Saal durfte bei der Haxenparty in Jündewatt nicht fehlen.

Ausgelassene Stimmung mit Teilnahme der Patenschaft aus Elmshorn: Das Haxenessen im Deutschen Haus Jündewatt entwickelte sich zu einem rauschenden Fest. Die Musik für die nächste Ausgabe im kommenden Jahr ist bereits bestellt.

„Nach 2 Uhr haben wir die letzten Gäste rausgefegt“, berichtet Hella Hartung mit einem Lachen. Die Vorsitzende des Trägervereins Deutsches Haus Jündewatt ist noch immer ganz angetan von der Stimmung beim Haxenessen, das kürzlich in der Begegnungsstätte veranstaltet wurde.

Über 50 Personen waren dabei und ließen sich erst einmal das zünftige Mahl schmecken, ehe die Partystimmung auf alle überschwappte.

Das Revival der Traditionsveranstaltung im Deutschen Haus hatte mangels Anmeldungen noch auf der Kippe gestanden. Nach einem erneuten Aufruf der Veranstaltenden kam aber Bewegung hinein, und viele ließen sich auf die Liste setzen.

Die Friedrichsens heizten ein

„Jak Sound mit den DJs Uwe und Jes Friedrichsen heizte kräftig ein und bekam alle in Schwung. Es ging die Post ab, mit Polonaise und allem Drum und Dran. Die Wände haben gewackelt“, so die Vorsitzende.

Positiv bewertet Hartung die Altersstruktur der Gäste: „Es waren ältere Teilnehmende und auch jüngere, so zwischen 25 und 45 Jahren, dabei. Die Jüngeren hatten besonders viel Partylust und blieben entsprechend lange. Es war insgesamt eine schöne Mischung.“

Trägervereinsvorsitzende Hella Hartung konnte über 50 Gäste zum Haxenessen mit Musik willkommen heißen.

Am Haxenessen hatte auch eine vierköpfige Delegation der Patenschaftsstadt Elmshorn aus Deutschland teilgenommen. „Sie waren auch angetan von der guten Stimmung“, erzählt Hartung.

Teilnehemende stimmen sich auf das Fest mit Haxenessen ein.

Patenschaftsteilnahme mit Vorprogramm

Die Gruppe war bereits mittags nach Nordschleswig gekommen. „Sie schauten sich das Deutsche Museum in Sonderburg an, besuchten die Bildungsstätte Knivsberg und nahmen abends dann am Haxenessen im Deutschen Haus teil“, ergänzt Hella Hartung.

„Wir wollen am Patenschaftskontakt zu Elmshorn festhalten und ihn nach Möglichkeit ausbauen.“

Festhalten will der Vorstand auch am Haxenabend im Deutschen Haus – solch ein überschwängliches Miteinander darf es gern wieder geben. „Die Musik ist für das kommende Jahr bereits bestellt.“ Auch der Termin für das kulinarische Treffen ist laut der Vorsitzenden schon festgelegt: 31. Januar.