Lebenshaltungskosten

Tipps zum Energiesparen

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Apenrade/Aabenraa
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Maßnahmen zum Energiesparen können bei den momentan besonders hohen Energiepreisen die Haushaltskasse spürbar schonen. Foto: AbsolutVision/Unsplash

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Neben dem Umweltaspekt lassen in jüngster Zeit auch die stark gestiegenen Preise für Strom, Öl, Gas und Benzin Überlegungen zum Einsparen von Energie in den Mittelpunkt rücken. Der beste Weg, um Geld zu sparen, besteht darin, den Energieverbrauch zu senken.

In diesen Wochen lohnt es sich, sowohl den eigenen Haushalt als auch seine Gewohnheiten einmal durchzugehen, um zu schauen, ob es Möglichkeiten gibt, Energie einzusparen und somit die momentan besonders hohen Energiekosten zu senken.

Strom ist nachts am günstigsten

Eine erste Möglichkeit besteht darin, Energie dann zu verbrauchen, wenn sie besonders günstig ist. Strom ist nämlich nachts am günstigsten. Aus diesem Grunde lohnt es sich, die Geschirrspülmaschine oder die Waschmaschine erst spät am Abend in Gang zu setzen. Und vielleicht auf den Durchlauf im Wäschetrockner einmal ganz zu verzichten.

Licht aus, keine aktivierten Stand-by-Funktionen

Weitere Maßnahmen sind, das Licht auszuschalten, wenn man den Raum verlässt; Geräte mit Stand-by-Funktion komplett abzuschalten; sowie von Gerichten, die besonders lange im Ofen schmoren sollen, abzusehen, denn der Ofen gehört mit zu den energieintensivsten Geräten im Haushalt.

Wer ein defektes elektrisches Gerät austauschen oder ein neues hinzuerwerben will, sollte beim Kauf auf die Energieeffizienz achten.

Absenken der Raumtemperatur

Auch eine Reduzierung der Raumtemperatur um ein oder zwei Grad wirkt sich bereits auf den Energieverbrauch aus. Stattdessen kann man sich einen dickeren Pullover und dicke Socken anziehen oder sich in eine Wolldecke hüllen.

Wahl der Energiequelle

Ebenfalls einen entscheidenden Einfluss hat die Wahl der Energiequelle. Dies kann man natürlich nicht mal eben so ändern; doch können die hohen Energiekosten Anlass geben, eine eventuell bereits seit Längerem geplante Erneuerung der Heizanlage demnächst in Angriff zu nehmen.

Wärmepumpen sind etwa dreimal so energieeffektiv wie ein Öl- oder Gasofen. Deshalb bestehen momentan vor allem für die Haushalte Einsparpotenziale, die mit Öl oder Gas heizen, wenn sie ihren Wärmeverbrauch während der Wintermonate entsprechend reduzieren.

Energiesanierung

Eine weitere langfristigere Möglichkeit zur Senkung der Energiekosten besteht in einer Energierenovierung. Hier werden Fußböden, Decken und Wände besser isoliert und schützen somit eher vor Wärmeverlust.

6 Energie-Spartipps

1. Waschmaschine voll ausnutzen

Im Durchschnitt wird in Dänemark nur 3,2 kg Wäsche pro Waschgang gewaschen. Und das, obwohl Waschmaschinen in der Regel für 5-6 kg oder 7-8 kg ausgelegt sind.

2. Bei 20° oder 30° Celsius waschen

Wäsche bei 20° statt 40° und bei 30° statt 60° Celsius waschen. Halbiert man die Temperatur von 40° auf 20° Celsius, spart man 55% Strom.

3. Wäsche an der Wäscheleine trocknen

Anstatt den Wäschetrockner anzuwerfen, die Wäsche auf der Wäscheleine oder dem Wäscheständer trocknen.

4. Licht ausschalten

Das Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt.

5. Kühlschrank auf 5° Celsius, Gefrierschrank auf -18° Celsius einstellen

Mit jedem Grad, um das man die Temperatur im Kühlschrank absenkt, steigt der Verbrauch um 5%. Bei Temperaturen unter -18° Celsius steigt der Verbrauch mit jedem weiteren Minusgrad um cirka 2-3%.

6. Geschirrspülmaschine ganz füllen und Temperatur absenken

Die Spülmaschine immer komplett mit Geschirr füllen und bei niedrigeren Temperaturen spülen. Bei 50/55° Celsius verbraucht die Geschirrspülmaschine 10-20% weniger Strom als bei 65° Celsius.

Quelle: Energistyrelsen/sparenergi.dk

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