Wirtschaft

Stadt und Strand: Touristen lieben Dänemark

Ritzau/hm
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Für Campingplätze war 2018 ein gutes Jahr. Foto: Simon Bohr/Ritzau Scanpix

Es ist schon fast eine Tradition geworden: Die dänische Statistikbehörde vermeldet rekordhohe Übernachtungszahlen. Zum fünften Mal in Folge sind die Zahlen gestiegen.

Gefragt waren 2018 unter Feriengästen vor allem der Großraum Kopenhagen und die Insel Bornholm. In der Hauptstadtregion stieg die Zahl der Übernachtungen um 475.000. Vor allem die Campingplätze profitierten vom Ansturm wegen des anhaltenden Sommerwetters. Die Zahl der Übernachtungen lag auf den Plätzen landesweit bei 454.000. In der Vergangenheit konnten die Campingplätze laut Lars Ramme Nielsen, Tourismuschef bei Dansk Erhverv, nicht vom Tourismusboom profitieren. Ihm zufolge erfreuten sich im vergangenen Jahr Wanderheime und Sportboothäfen ebenfalls großer Beliebtheit; Feriencenter büßten jedoch Gäste ein. Aber nicht nur der dänische Sommer zog Touristen ins Königreich. Nielsen zufolge herrschte auch im Oktober Hochsaison.

Nach Aussage des Branchenverbandes des Hotel- und Gaststättengewerbes, Horesta, waren es vor allem Amerikaner, Deutsche und Finnen, die 2018 nach Dänemark kamen – vor allem nach Kopenhagen und in die Region Süddänemark. Die Zahl der britischen Touristen ging dafür zurück.

Urlaub im Ferienhaus stand vor allem bei Deutschen aber auch bei Dänen hoch im Kurs: Insgesamt gab es 19,4 Millionen Übernachten im Vergleich zu 2017 ein Plus von 0,8 Prozent – ebenfalls ein Rekord.

Mehr lesen