Gesundheitswesen

Schon 2018 Schluss mit Produktivitätsforderung an die Krankenhäuser

Schon 2018 Schluss mit Produktivitätsforderung an die Krankenhäuser

Schon 2018 Schluss mit Produktivitätsforderung an die Krankenhäuser

jrp/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Jesse Orrico/Unsplash

Die dänischen Krankenhäuser haben in den vergangenen Jahren stark rationalisieren müssen. Von 2018 an wird die Stellschraube nicht weiter gedreht, gibt die Regierung nun bekannt. Die Ärzte sind erleichtert.

Eine Mehrheit im Folketing spricht sich gegen die sogenannte Produktivitätsforderung von zwei Prozent in den Krankenhäusern aus. 2018 sei nun Schluss damit, erklärte Finanzminister Kristian Jensen (Venstre) am Mittwoch.

Er hatte sich bisher gemeinsam mit Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) gegen eine Änderung ausgesprochen.

Seit dem Jahr 2000 werden von den Krankenhäusern jedes Jahr mehr Untersuchungen und Behandlungen bei gleich bleibendem Budget gefordert. Zuletzt schlug das Krankenhauspersonal Alarm. Es fehlte Geld für die vielen Patienten.

Die Ankündigung des Ministers wird von mehreren Seiten gut geheißen. So sagte u. a. Andreas Rudkjøbing, Vorsitzender des Ärztevereins: „Wir behandeln immer mehr Patienten. Deshalb ist es wichtig, die Ressourcen zu bekommen, die für die Aufgabe nötig sind.”

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