Corona-Maßnahmen

Fast normales Dänemark in zwei Monaten

Fast normales Dänemark in zwei Monaten

Fast normales Dänemark in zwei Monaten

Kopenhagen
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Am späten Montagabend trat Staatsministerin Mette Frederiksen vor die Presse. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Die Regierung und die Parteien haben sich auf einen Plan zur Wiedereröffnung geeinigt.

Nach einem Verhandlungsmarathon von mehr als elf Stunden hat sich die Regierung am späten Montagabend mit einer Mehrheit der Parteien auf einen Plan zur Wiedereröffnung geeinigt.

Sobald alle über 50 Jahre geimpft sind, soll die Gesellschaft weitgehend öffnen. Das Ziel soll in zwei Monaten erreicht sein.

Mehr Kinder dürfen nach Ostern wieder in die Schulen. Der Präsenzunterricht kann zu 50 Prozent stattfinden. Studierende dürfen zu 20 Prozent wieder in die Universitäten und Hochschulen.

Friseure und andere Dienstleister dürfen auch nach Ostern wieder öffnen.

Ab 13. April können Einkaufszentren öffnen.

Corona-Pass als Bestandteil der Wiedereröffnung

Ein Corona-Pass soll weitere Öffnungen ermöglichen. So soll ab 21. April Servieren im Freien gegen Vorzeigen eines Corona-Passes erlaubt sein. Auch Museen und Bibliotheken dürfen für Menschen mit Corona-Pass öffnen.

Einen Corona-Pass bekommt man, wenn man fertig geimpft ist oder einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen kann oder eine Infektion überstanden hat.

Ab 6. Mai darf man dann auch Restaurants drinnen mit Corona-Pass besuchen. Gleiches gilt für Spielstätten, Theater und Kinos.

Der Corona-Pass wird abgeschafft, wenn alle, die es möchten, geimpft worden sind.

00.11 Uhr aktualisiert

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