Coronavirus

Dänemark öffnet sich mehr - Grenzen bleiben zu

Dänemark öffnet sich mehr - Grenzen bleiben zu

Dänemark öffnet sich mehr - Grenzen bleiben zu

Kopenhagen
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Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Staatsministerin Mette Frederiksen und die Parteivorsitzenden haben sich auf die Phase 2 der Öffnung verständigt. Neues zur Grenzöffnung erst am 1. Juni.

Dänemark steht vor einer weiteren Öffnung der Gesellschaft nach zwei Monaten mit strengen Corona-Maßnahmen – aber die Grenzen bleiben weiterhin zu. Donnerstagabend haben sich die Parteien des Folketings über die Phase 2 der Öffnung geeinigt. Das sagt Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) auf einer Pressekonferenz.

Und die Phase 2 fällt umfangreicher aus als zunächst angekündigt.

„Der Grund, dass wir jetzt so weitgehend öffnen können, ist, dass wir die Ratschläge der Gesundheitsbehörde bezüglich Abstandhalten und Hände desinfizieren so angenommen haben“, sagte Mette Frederiksen auf der Pressekonferenz auf Marienborg nördlich von Kopenhagen.

Hier wird wieder geöffnet

Einkaufszentren dürfen ab Montag öffnen, Restaurants und Cafés ab 18. Mai.

Auch die Schüler ab der 6. Klasse sollen ab 18. Mai wieder in die Schule dürfen.

Die Nachschulen dürfen ab 18. Mai wieder öffnen.

Büchereien öffnen ebenfalls ab 18. Mai.

Auch Kirchen und Glaubensgemeinschaften dürfen wieder öffnen.

Voraussetzung für eine Öffnung sind die Einhaltung von Richtlinien bezüglich Abstand und Hygiene.

Grenzfrage bleibt offen

Die Regierung erörtert mit den Nachbarländern eine Öffnung der Grenzen. Sie will hierzu spätestens am 1. Juni eine Aussage treffen. Die Regierung will in dieser Frage einen Dialog mit den Nachbarländern einleiten – aber keine Verhandlungen. Die Grenzen seien eine Angelegenheit Dänemarks, sagte Frederiksen.

Seit Donnerstag 10.30 Uhr hatten die Vorsitzenden der Parteien auf Marienborg mit der Regierungschefin verhandelt.

Nach einer Pressekonferenz wurden die Verhandlungen zu den kommenden Phasen einer Öffnung fortgesetzt

Artikel zuletzt 21.00 Uhr aktualisiert.

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