Badeunfälle

Weniger Kinder ertrinken in dänischen Gewässern

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Stadtstrandstegsprünge in Sonderburg Foto: DN Archiv

Immer weniger Kinder ertrinken in dänischen Gewässern. Gefährdet sind Männer über 45.

Die Zahl der Kinder, die in dänischen Gewässern ertrinken, ist enorm gefallen, und darüber freuen sich Experten. Dahingegen sieht die Statistik für Männer über 45 schlecht aus, weil diese sich beim Schwimmen oder im Boot häufig überschätzen und dabei dann eben in Seenot geraten und umkommen.

Eine Analyse des Tryg-Fonds zeigt, dass in den vergangenen acht Jahren jährlich „nur“ ein Kind ertrank, während der Durchschnitt im vorigen Jahrzehnt bei mindestens fünf lag, so die Analyse, die „Statens Institut for Folkesundhed“ laut Politiken gefertigt hat. Kampagnen haben die Aufmerksamkeit und damit auch die Wachsamkeit der Eltern geweckt. Von 954 bei Bade- oder Bootunfällen Ertrunkenen in der Periode 2001 bis 2016 waren dahingegen mehr als die Hälfte oder 565 Männer über 45. Insgesamt waren 86 Prozent der Opfer männlichen Geschlechts – auch weil Männer das Meer mehr nutzen als die Frauen. Häufig ist auch Alkohol im Spiel.

Zusätzlich zu diesen Zahlen wurden von 2001 bis 2016 auch noch knapp 600 Selbstmorde durch Ertrinken registriert. Es gab fünf Morde durch Ertrinken – und 168 Todesfälle sind nicht geklärt.

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