Vermisste Journalistin

Madsen-U-Boot geborgen und untersucht – Journalistin weiter vermisst

Madsen-U-Boot geborgen und untersucht – Journalistin weiter vermisst

Madsen-U-Boot geborgen und untersucht – Journalistin weiter vermisst

Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Techniker der Polizei haben das U-Boot untersucht – es ist leer. Die Schwedin Kim Isabel Wall wird damit weiter vermisst. Laut Polizei wurde das U-Boot bewusst versenkt.

Techniker der Polizei haben am Sonntag das geborgene U-Boot „UC3 Nautilus“ untersucht. Es befand sich keine Person darin und damit auch keine Leiche der schwedischen Journalistin Kim Isabel Wall. Das gab Vizepolizeiinspektor Jens Møller bei einer Pressekonferenz am Sonntag bekannt.

Weitere Untersuchungen sollen nun folgen. Laut Møller sehe es allerdings derzeit danach aus, dass das U-Boot bewusst versenkt wurde.

Die 30-jährige Schwedin Kim Isabel Wall wird damit weiter vermisst. Sie war am Donnerstag zusammen mit Peter Madsen mit dessen U-Boot in See gestochen und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

Madsen wird nun beschuldigt, die Frau getötet zu haben. Er streitet dies allerdings ab. Der U-Boot-Besitzer wurde am Sonnabend zum Grundrechtsverhör dem Richter im Kopenhagener Gericht vorgestellt. Dabei gab er laut Jens Møller zwei verschiedenen Erklärungen ab.

Die Polizei sucht derweil die Schwedin weiter mit Hochdruck. Taucher untersuchen unter anderem die Køge Bugt, wo das U-Boot gesunken war.

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