Psychiatrieplan: Kinder und Jugendliche sollen eine halbe Milliarde Kronen erhalten

Veröffentlicht Geändert

Unzufriedenheit und psychische Probleme betreffen eine steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen. Die neuesten Zahlen des dänischen Gesundheitsministeriums zeigen, dass etwa 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen vor ihrem 18. Lebensjahr wegen einer psychischen Erkrankung behandelt werden. Der Psychiatrischen Stiftung (Psykiatrifonden) zufolge gibt es in Dänemark zudem in jeder Schule durchschnittlich ein bis zwei Kinder mit so schweren psychischen Problemen, dass diese Personen professionelle Hilfe benötigen würden. Die dänische Regierung möchte das Problem angehen und laut „Berlingske“ 567 Millionen Kronen in die Kinder- und Jugendpsychiatrie investieren. Konkret sollen die Gelder für ein landesweites Angebot verwendet werden, das die Rekrutierung von Fachkräften stärken soll. Zudem soll auch die Wartezeit in Bezug auf Diagnosen und Behandlungen reduziert werden. Darüber hinaus soll ein größeres Augenmerk auf individuelle Erkrankungen, wie z. B. Autismus, Angststörungen, Depressionen und Ess- und Zwangsstörungen, gerichtet werden.