Neue Tarifvereinbarung: Mehr Freiheit für Beschäftigte in der Industrie

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Eine neue Vereinbarung zwischen „Dansk Industri“ und der Gewerkschaftsallianz „CO-industri“ verbessert die Arbeitsbedingungen für 230.000 Beschäftigte in 6.000 dänischen Industriebetrieben. Die am Sonntag getroffene Einigung soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken.

So steigt das „Fritvalgskonto“ (Freiwahl-Lohnkonto: Die Zulage wird auf Grundlage des für die Urlaubsvergütung relevanten Lohns berechnet) bis 2027 von neun auf elf Prozent, während Arbeitgeber ihre Pensionsbeiträge ab 2025 um ein Prozent erhöhen.

Zudem erhalten Eltern zwei zusätzliche Wochen bezahlte Elternzeit zur freien Aufteilung. Laut „Dansk Metal“ fördert die Vereinbarung eine bessere Work-Life-Balance und steigert den Reallohn, einschließlich einer Anhebung des Mindestlohns auf 146,9 Kronen.