Kritik und Spott

Internationale Aufmerksamkeit für dänischen Wildschweinzaun

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Punkt zehn Uhr wurde der erste Pfosten des 70 Kilometer langen Wildschweinzauns ins Erdreichgehämmert. Oberförster Bent Rasmussen (Bildmitte) gab das Signal.

Am Montag hat Dänemark mit dem Bau eines 70 Kilometer langen Wildschweinzauns an der deutsch-dänischen Grenze begonnen. Das hat für weltweites Aufsehen und zu vielen Reaktionen geführt.

Dänemarks Baubeginn des Wildschweinzauns hat am Montag das kleine skandinavische Land in den Blickpunkt vieler internationaler Medien gebracht – und auch in den sozialen Netzwerken wurde heiß diskutiert.

Die britische Zeitung „The Guardian“, zog eine Parallele zu den USA und schrieb: „Die USA ist nicht das einzige Land, dass in diesen Tagen eine Grenzmauer-Kontroverse hat. Dänemarks geplanter 70 Kilometer langer Zaun entlang der deutschen Grenze soll aber keine Menschen, sondern Wildschweine abhalten.“

Auch andere Twitter-User sahen Ähnlichkeiten mit der Situation in den USA und drückten ihre Gedanken in Karikaturen und Bildern aus.

Kritik gegen den Wildschweinzaun und das Vorgehen Dänemarks blieb ebenfalls nicht aus:

Die britische Zeitung „The Telegraph“ schrieb, dass mehrere deutsche Politiker negativ auf den Zaun reagiert haben und zitiert den schleswig-holsteinischen Umweltminister Jan Phillip Albrecht: „Wir haben große Sorgen, was den Nutzen und die Notwendigkeit des Zaunes angeht.“

Auch der BBC berichtete über das Ereignis in Dänemark und selbst über dem großen Teich wurde der Zaunbau wahrgenommen und füllte die Nachrichtenthemen bei Sky News in den USA.