Kultur

Die Anzahl der Leseratten steigt

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Büchereidirektorin Claudia Knauer wird es freuen: Literatur erfreut sich steigender Beliebtheit (Archivfoto).

Jede vierte Person greift täglich zu Belletristik. Es gibt nur wenige Personen, die Literatur ganz meiden.

Die Zahl der Menschen, die jeden Tag in einem Buch lesen, ist in den vergangenen 30 Jahren deutlich gestiegen. Das zeigen Daten von Danmarks Statistik.

Besonders beliebt sind Romane und andere Belletristik. 24 Prozent griffen im vergangenen Jahr täglich oder fast täglich nach einem solchen Buch. 1993 waren das lediglich 14 Prozent.

Doch auch Fachbücher erfreuen sich steigender Beliebtheit: 14 Prozent genossen 2024 täglich oder fast täglich diese Literaturform. Das ist ein Anstieg von 4 Prozentpunkten im Vergleich zu 1993.

Wer nicht täglich liest, greift trotzdem regelmäßig zu einem Buch. Das gilt zumindest für den überwiegenden Anteil der Bevölkerung. 45 Prozent lesen oder hören mindestens einmal in der Woche eines. Und 58 Prozent tun es einmal im Monat. Lediglich 16 Prozent geben an, dass sie im vergangenen Jahr kein Buch gelesen oder gehört haben.

Die Leselust verteilt sich recht ebenmäßig über die Altersgruppen. So greifen 55 Prozent der 16- bis 24-Jährigen mindestens einmal im Monat zu einem Buch.