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Schneemessdienst gesucht: Dänischer Wetterdienst sucht Helfende in Nordschleswig

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Von den landesweit acht unbesetzten Gebieten (mit roten Kreisen markiert) liegen zwei in Nordschleswig.

DMI benötigt Hilfe. Wer morgens gegen 8 Uhr zu Hause ist und einen Zollstock verwenden kann, könnte bei einer kleinen Nebentätigkeit ein wenig Geld dazuverdienen. Gesucht werden Menschen im Raum Krusau/Pattburg und im Großraum Sonderburg.

Das Dänische Meteorologische Institut (DMI) sucht verlässliche Personen im Raum Krusau/Pattburg (Kruså/Padborg) und im Großraum Sonderburg (Sønderborg), die die Statistikerinnen und Statistiker an Schneefalltagen mit verlässlichen Schneehöhenmessungen versorgen wollen.

Die Wintersaison hat offiziell angefangen. Am Donnerstagmorgen mussten viele Menschen in Nordschleswig erstmals die Schneeschippe aus dem Schuppen holen, um Einfahrten und Bürgersteige von Schnee zu befreien. Da kommt eine Stellenanzeige des meteorologischen Instituts (DMI) gerade zur rechten Zeit: Die Meteorologinnen und Meteorologen des dänischen Wetterdienstes suchen verlässliche Leute im ganzen Land, die morgens früh, kurz vor 8 Uhr, mit einem Zollstock bewaffnet vor die Haustür gehen wollen, um die gefallene Schneemenge zu messen und diesen Wert dann dem DMI zu melden. Diese Messungen müssen natürlich nur an Tagen mit Schneefall gemacht werden, dafür aber sowohl werktags als auch an Sonn- und Feiertagen.

Landesweit 70 bis 80 Messfelder

DMI verfügt über 70 bis 80 solcher manuellen Messfelder, über das ganze Land verteilt. Es gibt jedoch ein paar weiße Flecken. Ganz genau sind momentan acht Messfelder nicht besetzt. Zwei dieser Standorte befinden sich in Nordschleswig. So werden explizit für den Bereich Krusau/Pattburg und den Großraum Sonderburg Schneeobservateurinnen und -observateure gesucht, die sich ein kleines Taschengeld dazuverdienen möchten. Das meteorologische Institut entlohnt nämlich den Schneehöhenmessdienst mit 2.900 Kronen im Jahr.

Das klingt nicht unbedingt nach viel. Wenn man aber bedenkt, dass die Schneehöhenmesserinnen und -messer in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich zehnmal mit dem Zollstock vor die Tür gehen mussten, ist die Aufwandsentschädigung vielleicht dann doch nicht schlecht für wenige Minuten Arbeit. Den Zollstock stellt DMI übrigens auch zur Verfügung.

Interessierte können über die E-Mail-Adresse klimatologvagt@dmi.dk an das meteorologische Institut wenden.