Ehrenamt

Vom Stadtrat an die Seite von Menschen mit Krebs

Christel Leiendecker war acht Jahre lang Mitglied des Sonderburger Stadtrats und sagt über ihr neues Engagement: „Niemand soll mit Krebs alleine dastehen“.

Krebsgesellschaft: Die frühere Stadträtin Christel Leiendecker übernimmt die Führung der Lokalvereinigung in Sonderburg. Sie plant, die Sichtbarkeit zu erhöhen und den Dialog mit Mitgliedern zu stärken. Neue Initiativen und ein Erfahrungsnetzwerk stehen im Fokus.

Veröffentlicht

Zusammenfassung

  • Christel Leiendecker übernimmt den Vorsitz der Lokalvereinigung von Kræftens Bekæmpelse in der Kommune Sonderburg.
  • Sie will die Sichtbarkeit der Krebsgesellschaft erhöhen und den Dialog mit Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Partnern stärken.
  • Im Mittelpunkt stehen das neue Erfahrungsnetzwerk „Frirummet“ sowie weitere Ideen und Bürgeranregungen zur besseren Unterstützung von Krebspatientinnen und Krebspatienten.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Neue Aufgabe für Christel Leiendecker: Die frühere Stadträtin und Kommunalpolitikerin der Schleswigschen Partei steht künftig an der Spitze der Lokalvereinigung der dänischen Krebsgesellschaft ,Kræftens Bekæmpelse’ in der Kommune Sonderburg (Sønderborg). Die Lokalvereinigung übernimmt lokalpolitische Aufgaben, engagiert sich in der Prävention, organisiert Fundraising und unterstützt Krebspatientinnen und Krebspatienten sowie deren Angehörige.

Christel Leiendecker hat zuvor zwei Wahlperioden im Stadtrat gesessen und engagiert sich für ein starkes Zivilgesellschaftsengagement in der Kommune. Unter anderem arbeitet sie daran, das DGI-Landsstævne 2029 nach Sonderburg zu holen. 

Es ist wichtig für mich, dass wir im lokalen Umfeld sichtbarer werden und einen engeren Dialog mit unseren Mitgliedern führen.

Christel Leiendecker

„Ich freue mich darauf, als Vorsitzende für ,Kræftens Bekæmpelse’ in der Kommune Sonderburg zu arbeiten. Es ist wichtig für mich, dass wir im lokalen Umfeld sichtbarer werden und einen engeren Dialog mit unseren Mitgliedern, den Ehrenamtlichen, die sich für die Krebsbekämpfung einsetzen, und unseren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern führen“, sagt Christel Leiendecker.

Die neue Vorsitzende hebt besonders das neue Erfahrungsnetzwerk „Frirummet“ hervor. „Ich bin begeistert, dass wir dieses Netzwerk anbieten können, das die Möglichkeit gibt, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Großen Dank an die beiden engagierten Personen hinter ‚Frirummet‘, die das Netzwerk ins Leben gerufen haben“, sagt sie.

Das Netzwerk trifft sich im „Frivillighedens Hus“ in Sonderburg freitags in ungeraden Wochen von 11 bis 13 Uhr.

„Kræftens Bekæmpelse“ ist Dänemarks größte Organisation im Kampf gegen Krebs und arbeitet landesweit in rund 100 Lokalvereinigungen an Forschung, Prävention sowie Beratung und Unterstützung für Menschen mit Krebs und deren Angehörige.

Im Vorstand der Lokalvereinigung in Sonderburg haben die Mitglieder inzwischen erste Gespräche über die künftige Zusammenarbeit begonnen. „In einem neuen Vorstand ist es wichtig, dass wir unsere Visionen und Ambitionen für die Lokalvereinigung besprechen. Das erfordert, dass wir einander besser kennenlernen und darüber reden, wo wir jeweils unsere Stärken haben und wofür wir brennen“, sagt Christel Leiendecker.

Offen für Verbesserungsvorschläge

Als neu gewählte Vorsitzende bringt Christel Leiendecker mehrere Ideen ein, wie die Lokalvereinigung in der Kommune Sonderburg noch bessere Bedingungen für Krebspatientinnen und Krebspatienten schaffen kann. Gleichzeitig öffnet sie die Tür für Vorschläge aus der Bevölkerung. 

Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder sowie Menschen, die selbst oder im nahen Umfeld mit Krebs leben, können sich mit Ideen und Anregungen für künftige Aktivitäten an sie wenden. Diese Vorschläge sollen als Grundlage für die weitere Arbeit in der Lokalvereinigung dienen.