Ermittlungen

Polizei befragt Zeugen im Fall einer 1989 getöteten Frau

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Ein Schild mit der Aufschrift Polizei» hängt an einem Polizeipräsidium.

Fast 35 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Frau im Landkreis Harburg haben die Ermittler der Polizeidirektion Lüneburg immer noch Hoffnung, den Täter zu finden. Wir sind dabei, Zeugen aus der Zeit zu vernehmen», sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Aus den Aussagen dieser Zeugen könnten sich weitere Spuren ergeben.

Die damals 45 Jahre alte Frühpensionärin war am 10. April 1989 auf einem Waldweg zwischen den Ortschaften Holm-Seppensen und Sprötze durch einen Messerstich in den Hals getötet worden. Sie war dort mit ihrem Hund spazieren gegangen. Darüber dass die Ermittlungen in dem Mordfall aus dem Jahr 1989 immer noch laufen, hatte zuerst das Hamburger Abendblatt» berichtet.

Die Mordkommission hatte den sogenannten Cold Case vor rund einem Jahr in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY... ungelöst» vorgestellt. Zuvor waren bei einer Durchsuchung des Waldgebietes Lohberger Forst südlich von Hamburg fünf bis sechs Gegenstände entdeckt worden, die tatrelevant sein könnten, wie die Sprecherin am Dienstag sagte. Darunter waren ihr zufolge auch Messer, an denen allerdings keine DNA-Spuren gesichert werden konnten. Wir haben noch keine neue heiße Spur», sagte die Polizistin.