Schleswig-Holstein & Hamburg

162 Menschen verletzten sich bei Unfällen mit E-Scootern

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E-Scooter liegen auf einem Gehweg und versperren den Weg.

In Hamburg sind bei Unfällen mit Elektrorollern im vergangenen Jahr 162 Menschen verletzt worden. Zehn von ihnen trugen dabei schwere Verletzungen davon, ums Leben kam niemand, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte. Insgesamt wurden in der Hansestadt 142 Unfälle mit E-Scootern von der Polizei registriert.

Bundesweit hatte es mehr als 2100 schwere Unfälle mit fast 2300 Verletzten gegeben. Dabei wurden 386 Menschen schwer verletzt und fünf Menschen starben. Mehr als 80 Prozent der Verunglückten seien selbst mit einem der kleinen Roller unterwegs gewesen.

Bei fast drei von vier Unfällen (rund 72 Prozent) sei die Fahrerin oder der Fahrer hauptverantwortlich gewesen. Es handelte sich den Angaben zufolge besonders häufig um Fahrunfälle, bei denen die Fahrenden die Kontrolle über den E-Scooter verloren, ohne dass andere dazu beitrugen. Mit 18,3 Prozent häufigste Ursache sei Alkoholkonsum gewesen. Die Fahrer hätten zudem häufig die Fahrbahn oder Gehwege vorschriftswidrig benutzt oder seien zu schnell unterwegs gewesen.