Deutsche Minderheit

20-Meter-Rutsche, Kochkurse, Pfadfindercamps: Knivsberg will ganzjährig attraktiv werden

Der Knivsberg soll künftig noch mehr Menschen anlocken

Das Knivsbergteam steht vor intensiven Monaten: Neue Gäste, neue Ideen und neue Investitionen. Selbst im Winter soll künftig leben in der Bildungsstätte der Minderheit herrschen. Wie das gelingen soll, verrät Knivsbergleiter Thore Naujeck.

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Zusammenfassung

  • Knivsberg plant eine verlängerte Saison mit mehr Angeboten und weniger Winterleerlauf.
  • Neue Kooperationen, etwa mit der dänischen Schule in Tingleff und Pfadfindergruppen, sollen zusätzliche Gäste bringen.
  • Ein großer Spielplatz mit 20-Meter-Rutsche und weitere Investitionen von rund 600.000 Kronen sowie neue Formate wie Kochkurse sollen den Standort ganzjährig attraktiver machen.

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Der Winter hat sich langsam komplett verzogen, die Tage werden wieder wärmer und sonniger und auch auf dem Knivsberg beginnt die Saison langsam Fahrt aufzunehmen.

„Wir haben ein Mammutprogramm, das mit Sicherheit unglaublich anstrengend wird, aber wir sind natürlich auch froh darüber und freuen uns auf das Jahr“, sagt Thore Naujeck, Leiter des Jugendverbandes für Nordschleswig (DJN) und des Knivsberges, mit Blick in den Buchungskalender der Bildungsstätte, der für die kommenden Monate prall gefüllt ist.

Knivsberleiter Thore Naujeck (Mitte) muss in diesem Jahr ohne Friederike „Lulu“ Schmidt (re.) auskommen, die ihr zweites Kind erwartet. Sie wird von Leif Curdes vertreten.

„Ich hoffe, dass unsere Bemühungen vor allem im Bereich des Marketings weiter so gute Früchte tragen werden. Unser Ziel ist es, die Saison auf dem Knivsberg künftig deutlich zu verlängern, damit wir im Winter nicht mehr so viel Leerlauf haben“, sagt Naujeck.

Gespräche mit dänischer Schule

Um das zu erreichen, haben er und sein Team unter anderem vor Kurzem erst einen Tag der offenen Tür veranstaltet, der sich explizit an dänische Vereine und Institutionen gewendet hat. Mit Erfolg: Wie Naujeck berichtet, habe er bereits konkrete Gespräche mit der dänischen Schule in Tingleff geführt, die nun unter anderem Klassenfahrten und Personalausflüge auf dem Knivsberg abhalten möchte.

„Es geht am Ende ganz einfach darum, die Ressourcen, die wir hier haben, bestmöglich auszunutzen“, so Naujeck.

Pfadfinderhorden

Das Gelände des Knivsberges bietet sich vor allem für Outdooraktivitäten bestens an. Gespräche mit Pfadfinderorganisationen in Deutschland haben so dazu geführt, dass in diesem Jahr vier neue Pfadfindergruppen mit bis zu 200 Personen über mehrere Wochen hinweg ihre Zelte auf dem Berg aufschlagen werden.

Felix Neubert (li.) und Elisabeth Simon (re.) gehören zu den wichtigen Säulen des Knivsbergteams.

Und es soll noch attraktiver werden: „Wir haben ein großes Spielplatzprojekt in der Planung. Unter anderem wollen wir oben beim Grillplatz eine 20 Meter lange Rutsche installieren und auch neue Wippen, ein Trampolin sowie Kletter- und Balancegeräte stehen auf der Wunschliste“, verrät der Knivsbergleiter. Die neuen Gerätschaften sollen unter anderem das neue Ballschulprojekt des Jugendverbandes unterstützen, das früh die Koordinationsfähigkeit und Motorik von Kindern fördert.

600.000 Kronen müssen gesammelt werden

Aktuell ist Naujeck fleißig dabei, Anträge für Fördermittel zu schreiben.

Insgesamt liegen die Kosten bei rund 600.000 Kronen. 100.000 Kronen konnten bereits eingesammelt werden.

Und auch der Veranstaltungskalender des Knivsberges ist über das Jahr bereits gefüllt. Neben alten Bekannten wie der HSV-Fußballschule oder der Sommerfreizeit haben er und sein Team sich auch neue Dinge überlegt, um die Menschen auf den Knivsberg zu locken. Dazu zählt ein Kochkurs mit den beiden neuen Knivsberg-Köchen Kasper Faltz und Casper Dahnke.

Kasper Faltz freut sich darauf, sein Wissen in Koch-Kursen weiterzugeben

„Das ist auf jeden Fall ein Projekt, das wir in Zukunft pushen wollen und wo wir glauben, dass es gut angenommen wird. Unsere Köche haben echt einiges auf dem Kasten und richtig Bock darauf“, so der Knivsbergleiter.

Alle Veranstaltungen, die für dieses Jahr auf dem Knivsberg bereits feststehen, können hier eingesehen werden.