Handball

Sønderjyske KH lässt erste große Endrunden-Chance liegen

Sønderjyske-Trainer hatte nach 13 Minuten bereits zweimal eine Auszeit genommen.

Die Sønderjyske-Handballerinnen sahen nicht wie eine Endrunden-Teilnehmer aus, als Horsens HH einen Sieg aus Apenrade entführte. 

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske KH verliert zu Hause deutlich mit 25:32 gegen Horsens und verpasst die vorzeitige Endrunden-Qualifikation.
  • Vor allem die schwache Abwehr und viele technische Fehler brachten die Mannschaft früh entscheidend ins Hintertreffen.
  • Trotz einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit lebt die Endrundenchance, ein Sieg gegen Schlusslicht Bjerringbro dürfte wohl reichen.

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Die Handballerinnen von Sønderjyske Kvindehåndbold hätten schon alles klar machen können, müssen nun aber bis zum letzten Spieltag um den Einzug in die Meisterschafts-Endrunde zittern. 

Die Hellblauen präsentierten sich alles andere als endrundenreif bei der 25:32-Pleite vor 482 Zuschauerinnen und Zuschauern in Apenrade (Aabenraa). Nach einer grauenvollen Vorstellung in den ersten 20 Minuten waren alle Siegchancen frühzeitig verschenkt – das Aufbäumen in der zweiten Halbzeit reichte nicht.

Fehlerfestival

„Der Angriff war noch okay, aber die Abwehr eine Katastrophe. So hat Horsens Energie bekommen. Jedesmal, wenn wir wieder herankamen, gab es eine Fehlentscheidung, einen technischen Fehler oder einen Fehlwurf. Wir waren schlecht und die Schiedsrichterinnen waren schlecht – das war eine schlechte Kombination“, sagte Sønderjyske-Trainer Peter Nielsen nach Spielende zum „Nordschleswiger“ und wunderte sich über die Ansetzung der unerfahrenen und überforderten Schiedsrichterinnen Josefine Kusk Jensen und Cristina Lovin für solch ein wichtiges Spiel, wo der Endrunden-Einzug auf dem Spiel stand.

Peter Nielsen hatte in der 13. Minute bereits seine zweite Auszeit genommen, seine Mannschaft war völlig von der Rolle und lag mit 4:11 hinten. Es wurde aber zunächst nicht besser, technische Fehler ohne Ende. Nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit hieß es 12:20.

Bis dahin konnten die beiden Sønderjyske-Torhüterinnen lediglich zwei Rettungstaten aufweisen, bekamen allerdings auch nicht viel Unterstützung von einer trägen Abwehr.

Sieg am letzten Spieltag dürfte reichen

Die Gastgeberinnen kämpften sich wieder ins Spiel, kamen neun Minuten vor Schluss bis auf 22:25 heran, um innerhalb von vier Minuten wieder alle Chancen in den Sand zu setzen. Vier Gegentore in Folge bedeuteten die Entscheidung.

Die Endrundenchancen stehen aber weiterhin gut. Alles deutet darauf hin, dass ein Sieg Heimspiel am letzten Spieltag gegen Tabellenschlusslicht Bjerringbro FH reichen wird. Zuvor steht noch ein Auswärtsspiel gegen Odense Håndbold auf dem Programm.

Sarah Paulsen (8), Sofia Stenholt (5), Olivia Simonsen (3), Pernille Johannsen (3), Virag Fazekas (2), Line Uno (2), June Bøttger (1) und Emilie Clemmensen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.