ZUSCHRIFT

Gemeinschaft wirkt – und das spürt man

Christel Leiendecker

Als ehemalige Vorsitzende für Kultur, Sport und Bürgerbeteiligung freut sich das frühere Stadtratsmitglied Christel Leiendecker (SP) über eine positive Entwicklung: Über 30.000 Bürgerinnen und Bürger sind in der Sonderburger Kommune in einem Sportverein aktiv. Das überrascht sie nicht.

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Zuschriften

Dieses ist eine Zuschrift. Leserinnen und Leser können sich auf diese Weise auf die Berichterstattung des „Nordschleswigers” beziehen und ihre Sicht der Dinge schildern. Die hier geäußerten Ansichten und Meinungen geben nicht unbedingt die Haltung der Redaktion wieder.

Die neuesten Zahlen zum Vereinssport zeigen eine positive Entwicklung in Sonderburg (Sønderborg), wo heute über 30.000 Bürgerinnen und Bürger in einem Sportverein aktiv sind – ein Anstieg von mehr als 230 Sportlerinnen und Sportlern. Das ist beeindruckend, aber kein Zufall.

Hinter diesen Zahlen steckt eine große und beharrliche Arbeit. Vereine, Ehrenamtliche, die Kommune sowie Organisationen wie DGI und DIF haben über viele Jahre hinweg in die gleiche Richtung gezogen. Wenn in Gemeinschaften investiert und gute Rahmenbedingungen für die Teilnahme geschaffen werden, zeigt sich das in den Ergebnissen.

Als ehemalige Vorsitzende für Kultur, Sport und Bürgerbeteiligung habe ich erlebt, wie entscheidend dieses Zusammenspiel ist. Es geht nicht um eine einzelne Maßnahme, sondern um viele kleine Schritte, die gemeinsam einen Unterschied machen – besonders für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene und Senioren.

Gleichzeitig ist die Entwicklung im ganzen Sønderjylland nicht einheitlich. In Tondern (Tønder) beispielsweise ist man noch nicht ganz am Ziel. Es gibt nach wie vor Gruppen, die wir nicht erreichen, und das erfordert weiterhin Fokus und neue Lösungen.

In Sonderburg haben wir gleichzeitig eine klare Ambition: Wir wollen, dass mehr Bürger aktiv werden und noch mehr Menschen Teil des Vereinslebens sind.

Mit dem DGI-Landesfest 2029 vor uns haben wir eine einzigartige Gelegenheit, die Arbeit weiter zu lenken und die Ambitionen zu stärken.

Beim Sport geht es nicht nur um Bewegung. Er handelt von Wohlbefinden, Zugehörigkeit und starken lokalen Gemeinschaften. Und wenn wir gemeinsam daran arbeiten, können wir die Entwicklung tatsächlich bewegen.